Kategorie: Vorträge

  • Schlösser und Herrenhäuser in Niederschlesien

    Entwicklungsgeschichtliche Entwicklung der Adelssitze

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2025

    Keinem anderen Typus in der schlesischen Architektur kommt eine so starke landschaftsprägende Bedeutung zu wie den Adelssitzen. Zumeist im 13. Jahrhundert gegründet, entwickelten sich zunächst Wohntürme und „Feste Häuser“, seit der Spätgotik repräsentative Schlösser und Herrenhäuser. Für die Bevölkerung waren sie wirtschaftliches und soziales Zentrum sowie Keimzellen der kulturellen Entwicklung und Kulminationspunkte gesellschaftlichen Lebens. Der Architekturhistoriker Arne Franke ist Herausgeber eines Werkes zur Geschichte schlesischer Burgen und Schlösser und zeigt Ihnen im Rahmen dieses Vortrags neben den Höhepunkten der Residenzarchitektur auch zum Teil wenig bekannte, aber baugeschichtlich bedeutende Schlossanlagen, die die wechselvolle Landesgeschichte illustrieren.

    Veranstaltungsort

    Volkshochschule Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 03551/254 40 25

    Mailadresse

    Vortragsankündigung

  • Sechsstädtebund der Oberlausitz

    Architektur und Geschichte

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2025

    Beginn: 18.45 Uhr

    Durch die Städte Löbau, Kamenz, Bautzen, Görlitz, Zittau und Lauban im Jahr 1346 gegründet, war der Sechsstädtebund ein Schutz- und Trutzbündnis gegen Raubrittertum und Adel, das in den folgenden Jahrhunderten zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung führte. Dieser lässt sich noch heute am architektonischen Reichtum der Kulturlandschaft ablesen. Im Rahmen des Vortrags zeigt Ihnen der Architekturhistoriker und ehemalige Görlitzer Denkmalpfleger Arne Franke Höhepunkte dieser bis heute fast unversehrt erhalten gebliebenen Region.

    Veranstaltungsort

    Volkshochschule Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 03551/254 40 25

    Mailadresse

    Vortragsankündigung

  • West- und Ostpreußen

    Städte, Klöster, Residenzen – eine architekturgeschichtliche Übersicht

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2025

    West- und Ostpreußen sind – trotz zahlreicher Zerstörungen am Ende des Zweiten Weltkriegs – nach wie vor überreich an bedeutenden Baudenkmalen. Diese reflektieren die von historischen Brüchen charakterisierte Landesgeschichte. Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Arne Franke präsentiert Ihnen im Rahmen des Vortrags einen Querschnitt der Architekturgeschichte: von den gotischen Burganlagen des Deutschen Ordens über die Schlösser des Adels bis zur Geschichte des Wiederaufbaues zerstörter Städte wie Danzig/Gdansk und Elbing/Elbląg.

    Veranstaltungsort

    Volkshochschule Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 03551/254 40 25

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    Vortragsankündigung

  • Die Grafschaft Glatz und Mähren

    Residenzen mit gemeinsamen architektonischen Wurzeln

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2025

    Der Referent des Abends entführt Sie in drei unterschiedliche Regionen Polens und der Tschechischen Republik, die sich durch ein reiches architektonisches Erbe auszeichnen. Zunächst erkunden Sie in Polen die Grafschaft Glatz/Hrabstwo kłodzkie, einst Bestandteil des Königreichs Böhmen. Der zweite Teil des Vortrags widmet sich den historischen Landesteilen Tschechiens – zum einen dem von den Sudeten nach Norden begrenzten Mährisch-Schlesien/Moravskoslezský kraj, zum anderen Mähren/Morava selbst. Alle drei Gebiete verbindet eine hohe Dichte zahlloser Adelssitze mit ihren Gärten sowie kulturhistorisch bedeutende Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Ortskerne, Kirchen und Klöster, von denen mehrere unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.An diesem Abend entführe ich Sie in drei unterschiedliche Regionen Polens und der Tschechischen Republik, die sich durch ein reiches architektonisches Erbe auszeichnen. Zunächst erkunden wir in Polen die Grafschaft Glatz/Hrabstwo kłodzkie, einst Bestandteil des Königreichs Böhmen. Der zweite Teil des Vortrags widmet sich den historischen Landesteilen Tschechiens – zum einen dem von den Sudeten nach Norden begrenzten Mährisch-Schlesien/Moravskoslezský kraj, zum anderen Mähren/Morava selbst. Alle drei Gebiete verbindet eine hohe Dichte zahlloser Adelssitze mit ihren Gärten sowie kulturhistorisch bedeutende Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Ortskerne, Kirchen und Klöster, von denen mehrere unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.
    Der Referent des Abends entführt Sie in drei unterschiedliche Regionen Polens und der Tschechischen Republik, die sich durch ein reiches architektonisches Erbe auszeichnen. Zunächst erkunden Sie in Polen die Grafschaft Glatz/Hrabstwo kłodzkie, einst Bestandteil des Königreichs Böhmen. Der zweite Teil des Vortrags widmet sich den historischen Landesteilen Tschechiens – zum einen dem von den Sudeten nach Norden begrenzten Mährisch-Schlesien/Moravskoslezský kraj, zum anderen Mähren/Morava selbst. Alle drei Gebiete verbindet eine hohe Dichte zahlloser Adelssitze mit ihren Gärten sowie kulturhistorisch bedeutende Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Ortskerne, Kirchen und Klöster, von denen mehrere unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.

    Veranstaltungsort

    Volkshochschule Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 03551/254 40 25

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    Vortragsankündigung

  • Städte und Kirchenburgen im südlichen Siebenbürgen

    Architekturgeschichtlicher Streifzug durch Transsylvanien

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2025

    In keiner Kulturlandschaft ist Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ architektonisch so manifest wie in Siebenbürgen, wo seit dem 14. Jahrhundert mehr als 300 Kirchenburgen der „Siebenbürger Sachsen“ zum Schutz vor osmanischen Angriffen entstanden. Zusammen mit den Städten Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Braşov, Mediasch/Mediaș und der UNESCO-geschützten Stadt Schäßburg/Sighişoara bilden sie eine faszinierende Kulturlandschaft, die in diesem reich illustrierten Vortrag vorgestellt wird.

    Veranstaltungsort

    Volkshochschule Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 03551/254 40 25

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    Vortragsankündigung

  • Schlösser und Herrenhäuser in Nordböhmen

    Auf den Spuren des Adels durchs nördliche Tschechien

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2025

    Beginn: 18.45 Uhr

    Am südlichen Rand des Erzgebirges und der östlich anschließenden Sudeten und des Erzgebirges erstreckt sich eine bemerkenswerte Kulturlandschaft, die nicht nur durch deutsche, tschechische und jüdische Einflüsse geprägt wurde, sondern die auch mit einer bemerkenswerten Dichte an Schlössern und Herrenhäusern aufwartet. Der reich bebilderte Vortrag thematisiert eine repräsentative Auswahl an Adelssitzen, die Spiegel der böhmischen Geschichte sind.

    Veranstaltungsort

    Volkshochschule Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 03551/254 40 25

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    Vortragsankündigung

  • Schlösser und Herrenhäuser der polnischen Oberlausitz

    Adelssitze im Schatten Schlesiens

    Schloss Krobnitz
    Archiv 2024

    Der östliche Teil der sächsischen Oberlausitz, der 1945 durch die neue Grenzziehung entlang von Lausitzer Neiße an Polen fiel, verfügt ebenso wie das nördlich und östlich angrenzende „Alt-Schlesien“ über einen großen Bestand an Adelssitzen, der bei heutigen Betrachtungen entweder zu Schlesien subsummiert – oder weitgehend ausgeblendet wird.
    Dabei ist dieser Landstich, heute von deutscher Seite aus als „polnische Oberlausitz“ (Polskie Górne Łużyce) bezeichnet, reich an Schlössern und Herrenhäusern, deren Ursprung zumesit weit bis ins Mittelalter zurückreicht.
    Der illustrierte Vortrag reflektiert anhand beispielhafter Anlagen die  Geschichte und den derzeitigen Zustand dieser kleinen, fast vergessenen Schlösserlandschaft.

    Veranstaltungsort

    Schloss Krobnitz
    Am Friedensthal 5
    02894 Reichenbach/Oberlausitz
    Tel.: 035828/88700

    Mailadresse

    Schloss Krobnitz/Programm

  • Santini-Aichel – ein böhmischer Ausnahmearchitekt

    Auf den Spuren der Barockgotik durch Böhmen und Mähren

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2024

    Vor 300 Jahren verstarb der geniale Architekt und Baumeister Johann Blasius Santini-Aichel (1677–1723), der sich als außergewöhnlicher Ausnahmearchitekt zu seinen Lebzeiten einen ausgezeichneten Namen machte.

    Heute scheint er weitgehend vergessen – ein wenig untergegangen im Heer der großen, in Böhmen und Mähren wirkenden Barockarchitekten, wie seinem Lehrherrn, dem Franzosen Jean-Baptiste Mathey, dem aus Bayern stammenden Christoph Dientzenhofer, dessen Sohn Kilian Ignatz oder dem Italiener Giovanni Battista Alliprandi.

    Und doch ist sein Oeuvre von besonderem kunsthistorischen (und auch touristischen) Interesse, da er als einziger nicht nur das italienische, über Österreich vermittelte Hochbarock brillant beherrschte, sondern insbesondere mit großem Interesse die Gotik studierte, die er mit dem schwingenden („kurvierten“) Barock zu einer außergewöhnlichen und – auf dem Kontinent einzigartigen – Barockgotik verschmolz.

    Im September 2024 wird dazu eine mehrtägige Studienreise angeboten. Nährere Informationen dazu hier.

    Veranstaltungsort

    VHS Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 0351/25440-24

    Mailadresse

    VHS Dresden/Programm

  • Schlösser und Gutshäuser in der Neumark

    Erkundung einer „terra incognita“

    Volkshochschule Dresden
    Archiv 2024

    Die östlich der Oder gelegene, einst zu Brandenburg gehörige Neumark ist nach wie vor ein weitgehend unerkundetes Gebiet für Kulturreisen – und somit ein lohnenswerter Geheimtipp, da die historische Kulturlandschaft nicht nur an interessanten Dörfern und Kleinstädten, sondern auch einen reichen Bestand an bau- und kunstgeschichtlich wertvollen und interessanten Burgen, Schlössern und Herrenhäusern aus unterschiedlichen Stilepochen aufweist.

    Anhand ausgewählter Baudenkmale und illustriert mit historischem und aktuellem Bildmaterial spannt der Vortrag den Bogen zwischen der Vergangenheit und dem Heute – wobei auch zahlreiche Projekte zur Revitalisierung des deutsch-polnischen Kulturerbes vorgestellt werden.

    Anfang Oktober 2024 wird dazu eine mehrtägige Studienreise angeboten. Nährere Informationen dazu hier.

    Veranstaltungsort

    VHS Dresden
    Annenstraße 10
    01067 Dresden
    Tel.: 0351/25440-24

    Mailadresse

    VHS Dresden/Programm

  • Schlösser und Gärten in der Grafschaft Glatz

    Ein zweites „Schlesisches Elysium“ ?

    Archiv 2024

    Die ehemalige Grafschaft Glatz, im Mittelalter Zankapfel zwischen dem piastischen Polen und dem Herrschaftsgebiet der böhmischen Přemysliden, wurde mit dem Glatzer Pfingstfrieden 1137 Bestandteil des Königsreichs Böhmen und ging mit diesem 1526 in die Hände des Habsburgerreiches über. Mit der Eroberung Schlesiens durch König Friedrich II. wurde das Bergland 1763 endgültig der preußischen Provinz Schlesien angeschlossen.

    Schon im 19. Jahrhundert durch seine zahlreichen Heilbäder als „Gesundbrunnen Deutschlands“ überregional bekannt, prägten jedoch von jeher mehr als achtzig Adelssitze mit zum Teil weitläufigen Parkanlagen diese Kulturlandschaft. Mit ihren Wirtschaftshöfen waren sie zugleich ökonomische, gesellschaftliche und kulturelle Bezugspunkte für die ländliche Bevölkerung.
    Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, dem Übergang Schlesiens an Polen und dem damit verbundenen Bevölkerungsaustausch wurde dieser historischen Kontinuität eine Zäsur gesetzt, die sich auch im Umgang mit den Schlösser und Herrenhäuser niederschlug. Viele dieser, soweit sie nicht durch staatliche Einrichtungen weitergenutzt wurden, verfielen in der Folgezeit zu Ruinen.

    Mit der politischen Wende in Osteuropa erfolgte jedoch eine deutliche Kehrtwendung, die diesem gemeinsamen kulturellen Erbe von Deutschen und Polen wieder neue Überlebenschancen eröffnet.

    Die in diesem Vortrag vorgestellten Revitalisierungsprojekte zahlreicher Adelssitze, darunter der Schlösser Grafenort/Gorzanów, Scharfeneck/Sarny oder des Herrenhauses von Kamnitz/Kamieniec zeigen, dass diese reiche, malerisch von den Sudeten umrahmte Kulturlandschaft zukünftig durchaus mit dem „Schlesischen Elysium“, dem Hirschberger Tal am Rande des Riesengebirges konkurrieren kann.

    Im Juni 2024 wird dazu eine mehrtägige Studienreise angeboten. Nährere Informationen dazu hier.

    Veranstaltungsort

    Haus Schlesien
    Dollendorfer Str. 412
    53639 Königswinter
    Tel.: 02244-8860

    Mailadresse

    Haus Schlesien/Programm

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