Kategorie: Publikationen

  • Schloss Beitzsch/Biecz

    in der polnischen Niederlausitz

    Die Schlossanlage von Beitzsch/Biecz, die sich zwischen dem 14. Jahrhundert und 1945 im Eigentum der Adelsfamilie von Wiedebach befand, zählt zu den wenigen noch weitgehend erhaltenen Gutsanlagen der östlichen Niederlausitz, die seit Kriegsende als „Ziemia Lubuska” (Lebuser Land) bezeichnet wird.Nach 1945 zunächst durch unterschiedliche Nutzungen einigermaßen erhalten geblieben, wurde die barock-frühklassizistische Dreiflügelanlage infolge einer glücklosen Privatisierung insbesondere in den 1990er Jahren weitgehend ruiniert. Seit wenigen Jahren wird das Schloss und der imposante Torturm durch die hochmotivierte polnische Stiftung Fundacja Ochrony Zabytków Monumenta Poloniae statisch gesichert und vor weiterem Verfall bewahrt.

    Die in der Reihe „Schlösser und Gärten der Neumark” zweisprachig erschienene Broschüre illustriert mit historischem und aktuellen Bildmaterial die Besitzer- und Baugeschichte der denkmalgeschützten Gesamtanlage.


    Arne Franke: Beitzsch/Biecz.
    (1. Auflage/2020)
    28 Seiten
    zahlreiche schwarzweiße Abbildungen
    Format 24 x 22 cm
    Broschierte Ausgabe
    Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark
    ISBN: 978-3-941-675-00-1

  • 900 Jahre Kamenz / 900 Lat Kamieńca Ząbkowickiego

    Spuren deutscher und polnischer Geschichte

    Im Jahr 1995 wurde das Schlesische Museum zu Görlitz unter seinem damaligen Aufbauleiter Chris Schmitz von der Gemeinde Kamieniec Ząbkowicki/Kamenz gebeten, anlässlich der 900-Jahr-Feier des Ortes eine deutsch-polnische Wanderausstellung auszurichten, die am 18. Oktober des Jubiläumsjahres 1996 in der ehemaligen evangelischen Kirche der Gemeinde feierlich eröffnet wurde.

    In diesem Zusammenhang entstand ein begleitender Aufsatzband, in dem polnische und deutsche Wissenschaftler erstmals exemplarisch geschichtliche und kunstgeschichtliche Themen behandelt wurden. Neben Überlegungen zur bisher noch nicht eindeutig lokalisierten Gründungsburg Kamenec (Arne Franke) wird ausführlich die Geschichte des bedeutenden Zisterzienserklosters geschildert (Roman Stellmach/Heinrich Grüger; ergänzende Beiträge Ewa Beate Grochowska, Jakub Kostowski, Angelika Marsch). Als „Kulturnachfolger“ der 1810 säkularisierten Abtei ließen Prinzessin Marianne und ihr Gatte, Prinz Albrecht von Preußen durch den Baumeister Ferdinand Martius ein monumentales Schloss in neugotischen Formen errichten, dessen Pläne das letzte Werk des bedeutenden Architekten Karl Friedrich Schinkel waren (Ewa Halawa, Arne Franke; ergänzende Beiträge von Krzysztof R. Mazurski, Krystian Matuszczyk, Angelika Marsch). Zwei abschließende Beiträge von Chris Schmitz und Marek Malinowski beschreiben die Folgen des Zweiten Weltkriegs mit der Vertreibung der deutschen Einwohner und der Ansiedlung ebenfalls aus ihren Ostgebieten vertriebener Polen.


    Autoren:  Arne Franke/Ewa Beata Grochowska/Heinrich Grüger/Ewa Halawa/Jakub Kostowski/Andrzej Kubik/Ewa Łużiniecka/Marek Malinowski/Angelika Marsch/Krystian Matuszczyk/Krzysztof R. Mazurski/Joanna Rzepa/Chris Schmitz/Roman Stelmach


    Schlesisches Museum zu Görlitz, Görlitz (1. Auflage/1996)
    108 Seiten
    zahlreiche farbige und schwarz-weiße Abbildungen, Pläne, Zeichnungen
    Format 21 x 29,5 cm
    broschiert
    Preis: auf Anfrage (nur noch wenige Exemplare verfügbar)

     

    Link zum Herausgeber

    Schlesisches Museum zu Görlitz

    Themenbezogene Artikel

    OME-Lexikon, Oldenburg

  • Cetati medievale din sudul Transilvaniei

    Zece trasee culturale


    Începând cu secolul al XII-lea, în interiorul arcului carpatic au fost aduși coloniști germani, chemați de regii maghiari pentru protejarea granițelor și cultivarea pământului. Orașele întemeiate de sașii transilvăneni au ajuns, în decursul secolelor, de valoare europeană.

    Cuprins extins:

    Aiud
    Alba Iulia
    Brașov
    Dumbrăveni
    Făgăraș
    Mediaș
    Orăștie
    Sebeș
    Sibiu
    Sighișoara


    Arne Franke: Cetăți medievale din sudul Transilvaniei. Zece trasee culturale.

    Editura Eikon
    pagini 350
    ISBN-978-606-711-130-9

    Link zum Herausgeber
    Editura Eikon
  • Erdmannsdorf – Mysłakowice

    Schloss, Park, Kirche, Tiroler Häuser, Schweizer Haus


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Erdmannsdorf, im Hirschberger Tal in Schlesien gelegen, erlangte im 19. Jahrhundert große Bedeutung als Sommersitz der preußischen Könige. Die nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels für König Friedrich Wilhelm III. restaurierte und durch Friedrich August Stüler erheblich erweiterte Anlage liegt eingebettet in einen weitläufigen Landschaftspark, der durch den berühmten Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entworfen wurde.

    Diese Publikation ist ein Auszug aus dem umfangreichen Reiseführer „Das schlesische Elysium“. Neben einer historischen und kunstgeschichtlichen Darstellung des zuletzt von Friedrich August Stüler für König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen umgebauten Schlosses beschreibt die Koautorin, Frau Schulze, ausführlich die Planung der Parkanlagen durch Peter Joseph Lenné. Ergänzend sind die Parkbauten, die Häuser der 1836 ins Hirschberger Tal eingewanderten Zillertaler Glaubensflüchtlinge sowie das gut erhaltene, von Karl Friedrich Schinkel geplante Schweizerhaus am Rothersberg gewürdigt.


    Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam (1. Auflage/2005)
    66 Seiten
    Format 12 x 14 cm
    broschiert
    ISBN-13: 978-3-936168-32-7

     

  • Ślaskie Elizjum

    Zamki, palace, rezydencje i parki w Kotlinie Jeleniogórskiej


    Współautorka Katrin Schulze


    Położona u stóp Karkonoszy Kotlina Jeleniogórska od wieków fascynuje podróżnych. Jej niezliczone zamki, pałace i dwory wtopione są w krajobraz, tworząc z nim znakomite, niekiedy zaskakujące kompozycje. Wśród nich są takie, które na pierwszy rzut oka mogłyby się wydawać dziełem przypadku lub natury, a są wynikiem współpracy znanych pruskich architektów z projektantami ogrodów. Dzięki opisowi architektury i otaczających ją założeń krajobrazowych, książka ma służyć czytelnikowi jako nieodzowny towarzysz wyprawy realnej lub literackiej do miejsc nie bez powodu opiewanych w dziewiętnastowiecznych dziennikach podróży po Kotlinie, zwanej niegdyś »Śląskim Elizjum«.


    Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam (1. Wydanie/2007)
    Liczne czarno-białe i kolorowe ilustracje, słownik,
    biogramy, indeks osób i miejscowości, dwujęzyczne mapy.
    220 str., oprawa twarda.
    ISBN-13: 978-3-936168-35-8
    cena: 12,00 PLN

     

  • Niederschlesien im Wandel


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Hrsg. von Heinrich Trierenberg in Verbindung mit dem Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur, Görlitz und Lomnitz


    Der durch Dr. Heinrich Trierenberg, einen Vorreiter und unermüdlichen Verfechter deutsch-polnischer Aussöhnung und kultureller Zusammenarbeit herausgegebene Band berichtet über die bis zum Jahr 2002 geschaffenen Erfolge im deutsch-polnischen Kulturaustausch – insbesondere auch die zwischen 1992 und 1999 durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit geförderten Bauprojekte. Die einzelnen Kurzmonographien der beschriebenen Baudenkmäler wurden von deutschen und polnischen Kunsthistoriker/innen verfaßt.

    Der großzügig ausgestattete Bild- und Textband berichtet über die jüngsten Veränderungen in der Woiwodschaft Breslau-Niederschlesien. Schwerpunkt der Bildausstattung sind die historischen Kulturdenkmäler; insbesondere sämtliche Bauobjekte, deren Restaurierung 1992 bis 1999 die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert hat. Diese teilweise oder vollständig erneuerten Bauwerke suchte der Herausgeber gemeinsam mit seinem in Breslau ansässigen, bewährten polnischen Fotografenfreund auf. Die Texterläuterungen für die neuen Bilder schrieben deutsche Kunsthistoriker/innen der Nachkriegsgeneration. Im umfangreichen Textteil kommen ca. 20 deutsche und polnische Kenner von Schlesien zu Wort. Sie erläutern die im deutschen wie polnischen Selbstverständnis in Niederschlesien eingetretenen Veränderungen mit Schwerpunkt der deutschen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit polnischen Schlesiern sowie deren neues Regional- und Geschichtsbewusstsein. Die gemeinsame Basis ist Niederschlesien im Aufwind als altes europäisches Kulturland.

    Aus dem Inhalt:

    Teil I: Kreuz und quer durch das historische Niederschlesien heute. Darunter: Städtebilder, Rathäuser, Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser etc.

    Teil II: Der Wandel in Niederschlesien. (Auswahl)
    -Die Herausbildung einer regionalen Identität in Niederschlesien in den letzten zehn Jahren (K. Ruchniewicz)
    -Europäisches Kulturerbe (M. Lagiewski)
    -Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Hirschberger Tal (H. Berndt)
    -Altes Schloß mit neuem Leben (U. u. E. v. Küster)
    -Die Zillertaler im Hirschberger Tal (H. Berndt)
    -Deutsch-polnische Zusammenarbeit in Liegnitz (S. Freiherr v. Zedlitz)
    -Der Wiederaufbau der Stadt Glogau (A. Bok)
    -Die Zusammenarbeit des Museums für Landeskunde im Haus Schlesien mit polnischen Museen (S. Kaiser)
    -Die Stiftung Kulturwerk Schlesien und ihre grenzüberschreitende Tätigkeit (J. J. Menzel)

    Teil IIIa: 32 Baumaßnahmen von besonderer Bedeutung, gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit 1992-2000
    -Kloster Trebnitz (I. Steinsträßer)
    -Kloster Grüssau (S. Kaiser)
    -Kloster Leubus (S. Kaiser)
    -Die Friedenskirche Zum Hl. Geist in Jauer (B. Mikuda-Hüttel)
    -Die Friedenskirche Zur Hl. Dreifaltigkeit in Schweidnitz (B. Mikuda-Hüttel)
    -Die Liebfrauenkirche in Liegnitz (A. Franke)
    -Die Christophorikirche in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche Zur Göttlichen Vorsehung, früher Hofkirche, in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche St. Maria Magdalena in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche St. Elisabeth in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Synagoge Zum Weißen Storch in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Der Jüdische Friedhof in Breslau, Lohestraße/ul. Slezna (I. Steinsträßer)
    -Die Dorfkirche in Rohrlach (E. Kabitz)
    -Die Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus in Glogau (A. Bok)
    -Die Stadtpfarrkirche St. Stanislaus und St. Wenzel in Schweidnitz (I. Steinsträßer)
    -Die Gnadenkirche Zum Hl. Kreuz in Hirschberg (H. Berndt)
    -Die Gnadenkirche Zum Hl. Kreuz in Militsch (H. Berndt)
    -Die Kirche Wang in Brückenberg (A. Franke)
    -Die Universität in Breslau und ihr Musiksaal (A. Franke)
    -Die Jahrhunderthalle in Breslau (A. Franke)
    -Die Ritterakademie in Liegnitz (A. Franke)
    -Schloß Glogau (A. Bok)
    -Rathaus Glogau (A. Bok)
    -Der Landschaftspark des Fürsten Pückler-Muskau (K. Schulze)
    -Das Burgmuseum in Bolkenhain (A. Franke)
    -Das Kunst- und Vereinshaus, heute Norwid Theater, in Hirschberg (H. Berndt)
    -Das Schloß in Bad Warmbrunn (A. Franke)
    -Das »Gerhart- und Carl-Hauptmann-Haus« in Schreiberhau (B. Mikuda-Hüttel)
    -Das Haus Wiesenstein in Agnetendorf (B. Mikuda-Hüttel)
    -Das Wittig-Haus in Schlegel-Neusorge (I. Steinsträßer)
    -Das Schloß Lomnitz (A. Franke)
    -Das Schloß Kreisau (A. Franke)

    Anhang: J. J. Lipski, Depositum, Deutsches Kulturerbe in Polen, aus: J. J. Lipski, »Wir müssen uns alles sagen«,
    Essays zur deutsch-polnischen Nachbarschaft, Warschau 1996.


    Trierenberg, Heinrich (Hrsg.): Niederschlesien im Wandel
    Laumann Druck und Verlag, Dülmen (1. Auflage/2002)
    248 Seiten
    Format 12 x 14 cm
    Hardcover
    ISBN: 978-3-89960-171-8
    Preis: 28,50 €

    Link zur Publikation

    Laumann-Verlag, Dülmen

  • Das Tal der Schlösser und Gärten

    Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe.


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Der zweisprachige wissenschaftliche Begleitband mit zahlreichen Beiträgen deutscher, polnischer und niederländischer Autoren entstand im Zusammenhang mit einer wegbereitenden, zwischen 2001 und 2002 gezeigten Wanderausstellung zur Geschichte der Adelssitze des Hirschberger Tals/Kotlina Jeleniogórska. Neben den Aufsätzen zur Geschichte, Kulturgeschichte und Denkmalpflege der Region erschien hier erstmalig eine Bestandsaufnahme der mehr als vierzig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser.

    Das Hirschberger Tal in Schlesien ist eine der ältesten und interessantesten Kulturlandschaften Europas. Von alters her haben hier Grafen, Fürsten und Könige residiert. Polnisch-schlesische Piasten und aus Süddeutschland eingewanderte Ritter, die zu den Gründern großer schlesischer Adelsgeschlechter wurden, standen hier im Dienst der polnischen, böhmischen, Habsburger und preußischen Krone. Sechsunddreissig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser weisen auf diese große Geschichte hin.

    Anfang des 19. Jahrhunderts ließen sich Mitglieder der preußischen Königsfamilie hier nieder, mit ihnen kamen viele Familien des europäischen Adels ins Hirschberger Tal. In Erdmannsdorf, Fischbach, Ruhberg, Schildau, Buchwald, Stonsdorf und vielen anderen Orten entstanden Schlösser und Parkanlagen, gestaltet von preußischen Baumeistern und Landschaftsarchitekten wie Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Peter Joseph Lenné. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Neuordnung Europas ging die große Zeit der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal – vorläufig – zu Ende. Heute, nach der politischen Wende in Europa gibt es eine neue Chance für die Region. Fünf deutsche und polnische Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal zu berichten.

    Die Ausstellung, deren Koordinierung Arne Franke als Projektleiter und Mitautor übernahm, war von Juni 2001 bis November 2002 auf Wanderschaft. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Görlitzer Verein Monumenta Silesiae e.V. und drei polnischen Partnern vorbereitet: dem Muzeum Okręgowe aus Jelenia Góra/Hirschberg, dem Architekturmuseum Breslau und dem „Zentrum für den Schutz historischer Landschaften“ aus Warschau.

    Der zweisprachige wissenschaftliche Begleitband zur Ausstellung umfasst 26 Beiträge deutscher, polnischer und niederländischer Autoren. Neben den Aufsätzen des ehemaligen polnischen Generalkonservators Prof. Dr. Andrzej Michałowski zur Situation der Denkmalpflege sowie des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, der damals eine Anregungen zur Gründung einer ähnlichen Denkmalstiftung für Polen formulierte, beschäftigen sich die übrigen Beiträge mit der Kultur- und Kunstgeschichte der herrschaftlichen Baudenkmäler im Hirschberger Tal. Abschließend beschreibt der Beitrag von Arne Franke „Die Schlösser im Hirschberger Tal“ erstmals ausführlich 40 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser der Region. Grundlage dazu war die bisher zu diesen Objekten erschienene Literatur sowie neben ausführlichen Quellenforschungen auch eigens zu diesem Zweck durch den Autor angelegte Baubestandsaufnahmen.


    Herausgeber:
    Gesellschaft für Interregionalen Kulturaustausch, Berlin
    sowie „Monumenta Silesiae e. V.“, Görlitz (3. Auflage/2003)
    414 Seiten
    zahlreiche farbige und schwarzweiße Abbildungen
    Format 22 x 30 cm
    Gebundene Ausgabe
    ISBN: 83-914131-0-1

  • Hinterm Herrnhaus

    Zur Geschichte der Gutshöfe und der Gutsherrschaft im Hirschberger Tal


    „Das Hirschberger Tal in Schlesien ist eine der ältesten Kulturlandschaften Europas. Noch heute erzählen die Schlösser und Gärten hier vom Glanz vergangener Epochen und von der Macht ihrer einstigen Besitzer. Alte Adelsgeschlechter, mächtige Handelsherren und adelige Familien aus ganz Europa prägten die Region und setzten ein sichtbares Zeichen ihres Lebensstils. Im „Tal der Schlösser und Gärten” wie auch im Riesengebirgsvorland findet sich bis heute in beinahe jedem Dorf ein Schloss oder Herrenhaus, zu dem einst ein Wirtschaftshof gehörte – manchmal mit ein bis zwei Vorwerken. Über Jahrhunderte waren die Höfe ein zentraler Bestandteil der Rittergüter und lieferte deren finanzielle Basis. Doch was geschah hinterm Herrenhaus? Welche Rolle spielte die Gutsherrschaft für die Entwicklung der Region und wie verlief der Alltag auf den Gutshöfen? Diesen Fragen gehen das vorliegende Buch sowie die Ausstellung des Vereins zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur und der Stiftung Lomnitz im historischen Speicher- und Kontogebäude von Lomnitz nach.“
    (Auszug aus dem Katalog: Hinterm Herrenhaus – Einleitung S. 4)

    Mit Beiträgen von Arne Franke, Justyna Jaworek, Katarzyna Korpal, Dr. Dietlinde Peters und Ulrike Treziak. Wisschaftliche Beratung durch Prof. Dr. Arno Herzig


    Ulrike Treziak (Hrsg.): Hinterm Herrenhaus. Zur Geschichte der Gutshöfe
    und der Gutsherrschaft im Hirschberger Tal
    Gesellschaft für Interregionalen Kulturaustausch e. V., Berlin
    sowie Fundacja Dominium Łomnica, Berlin und Jelenia Góra (1. Auflage/2009)
    100 Seiten
    zahlreiche schwarzweiße Abbildungen
    Format 21 x 30 cm
    Broschierte Ausgabe
    ISBN: 978-3-9809767-3-2
    Preis: 8,80 € (zuzüglich Versandkosten)

     

  • Schlesien und das Riesengebirge

    Fotografien: Marek Maruszak

    Der Begleitband zu einer in Schloss Lomnitz/Łomnica gezeigten Dauerausstellung illustriert in zahlreichen Aufsätzen deutscher und polnischer Wissenschaftler die historische Entwicklung und kulturgeschichtliche Bedeutung der schlesischen Gutswirtschaft.

    Das heute polnische Schlesien gehört als Brückenland zwischen West und Ost zu einer der geschichtlich interessantesten Regionen Europas. Landschaftlich überaus abwechslungsreich, ist Schlesien geprägt durch die Heidelandschaft der östlichen Oberlausitz und Seenlandschaft des Bartschlandes im Norden, der fruchtbaren und reichen Oderebene, den idyllischen Mittelgebirgen, wie dem Bober-Katzbach-Gebirge/Gory Kaczawskie sowie der imposanten Landschaft der Sudeten mit der Grafschaft Glatz/Kotlina Kłodzka und dem Hirschberger Tal/Kotlina Jeleniogórska im Süden des Landes.

    Zugleich besticht die Fülle der erhaltenen Baudenkmäler, die unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden. Längst sind die in Schlesien liegenden UNESCO-Weltkulturerbestätten, der infolge der Grenzziehung 1945 durch die Neiße geteilte Muskauer Park des Fürsten Pückler, die Jahrhunderthalle in Breslau/Wrocław und die beiden einmaligen Friedenskirche von Schweidnitz/Świdnica und Jauer/Jawor in das Blickfeld der Öffentlichkeit getreten.

    Aber auch zahlreiche kulturhistorisch interessante Städte haben inzwischen viel an Attraktivität gewonnen, wie beispielsweise die Grenzstadt Görlitz/Zgorzelec, die seit den umfangreichen denkmalpflegerischen Maßnahmen nach 1989 zu den schönsten Städten Deutschlands zählt oder das mittelschlesische Liegnitz/Legnica mit Ritterakademie, Piastengruft und der nahe gelegenen Dientzenhoferkirche in Wahlstatt/Legnickie Pole. Eine der faszinierendsten Städte des alten Schlesiens und des neuen „Słask“, wie es in Polen mit zunehmendem Stolz genannt wird, ist gewiss auch die pulsierende Odermetropole Breslau/Wrocław mit zahlreichen Kirchen, dem „Ring“ mit einem der schönsten gotischen Rathäuser des Ostens und der ganz und gar sakral durchwirkten Dominsel. Nur wenige Kilometer östlich der niederschlesischen Hauptstadt befindet sich bereits das als oberschlesische Hauptstadt geltende Oppeln/Opole mit dem durch die Oder geprägten reizvollem Stadtpanorama. Weiter nach Osten, immer auf dem inzwischen fast gänzlich geschlossenen Band der Autobahn A4 zwischen Köln und Krakau, folgt das einst so reiche oberschlesischen Industrierevier, Zankapfel zwischen Polen und Deutschen nach 1918, gestern noch Problemregion mit weitgehendem Zusammenbruch der Montanindustrie und nun infolge des Strukturwandels nur langsam wieder aufstrebende Wirtschaftsregion.

    Faszinierend ist auch die Vielzahl an erhaltenen Klosteranlagen der Zisterzienser, die wegbereitend waren für die deutsche Besiedlung des Landes im 13. und 14. Jahrhundert. Neben dem „Schlesischen Escorial“ Leubus/Lubiaż gelten die Abteien von Heinrichau/Henryków, Grüssau/Krzeszów und Trebnitz/Trzebnica als Höhepunkte habsburgisch-barocken Kunstschaffens, ergänzt durch Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki, in dem neben der reich ausgestatteten Klosterkirche zudem die Schlossanlage der Hohenzollern als letztes Werk Karl Friedrich Schinkels steht. Neben diesem gewaltigen Bau blieb trotz starker Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs eine ungewöhnlich hohe Zahl an Schlössern und Herrenhäusern in dem einst als „Land der Schlösser“ bekannten Schlesien erhalten, die noch heute insbesondere die Städte, aber gerade auch ländliche Gemeinden prägen. Hierzu zählen als Perlen höfischer Baukunst die renaissancezeitliche Piastenresidenz in Brieg/Brzeg, als größte Schlossanlage Schlesiens die Residenz der Grafen Hochberg in Fürstenstein/Ksiaż, die bei Neiße/Nysa gelegene Burganlage von Ottmachau/Otmuchów oder, als inzwischen bekannteste Schlösserlandschaft innerhalb Schlesiens das allein durch drei königlich-preußische Sommersitze geprägte Hirschberger Tal, das „Schlesische Elysium“.

    Seit der politischen Wende in Ostmitteleuropa erfreut sich diese überaus reiche Kulturlandschaft zunehmender Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Das vorliegende Buch mit faszinierenden Bildern des Fotografen Marek Maruszak und der spannende Text des Kunsthistorikers von Arne Franke lädt mit diesem Buch zu einer kleinen kulturgeschichtlichen Reise durch das Land zwischen Oder und Sudeten ein.


    Arne Franke und Marek Maruszak: Schlesien und das Riesengebirge
    Ellert & Richter, Hamburg (2. Auflage/2006)
    80 Seiten
    44 Abbildungen
    Format 22,5 x 28 cm
    Hardcover
    ISBN: 978-3-8319-0253-8
    Preis: 9,95 €

    – im Buchhandel vergriffen –

  • Hermannstadt – Sibiu

    Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt am Zibin


    Hermannstadt/Sibiu, als eine der schönsten Städte Siebenbürgens 2007 zusammen mit Luxemburg als Kulturhauptstadt Europas gefeiert, zieht zunehmend kulturgeschichtlich Interessierte an. Um 1150 gegründet, bestimmen Kultur und Architektur der „Siebenbürger Sachsen“ das Stadtbild bis heute. An zahlreichen historischen Baudenkmälern, die sich um malerische Plätze und mittelalterlich anmutende Straßenzüge gruppieren, lässt sich die vielfältige Geschichte hervorragend ablesen. In mehreren Stadtrundgängen werden die wichtigsten Sakral- und Profanbauten, darunter die evangelische Stadtpfarrkirche, das im Kern noch gotische „Alte Rathaus“, das Palais des Gouverneurs Samuel von Brukenthal und die barocke katholische Pfarrkirche illustriert. Schließlich brachte die sich seit dem 19. Jahrhundert zunehmend hier ansiedelnde rumänische Bevölkerung neue Stileinflüsse, die insbesondere an der großartigen orthodoxen Kathedrale und vielfältigen Verwaltungsbauten abzulesen sind.

    Dieser Band aus der Reihe „Große Kunstführer“ erscheint gleichzeitig als erster Band der neuen Reihe „Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa“, die in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Verlag Schnell & Steiner herausgegeben wird.


    Mit einer historischen Einführung von Dr. Harald Roth


    Arne Franke: Hermannstadt – Sibiu
    Schnell & Steiner, Regensburg (2. Auflage/2012)
    48 Seiten
    58 Farbabbildungen, 3 s/w Illustrationen, 1 Grundriss sowie ein Stadtplan
    Format 17 x 24 cm
    fadengeheftet/Hardcover
    ISBN-13: 978-3-7954-2574-6
    Preis: 9,95 €