Kategorie: Vorträge

  • „Wachgeküsst“

    Schlesiens Schlösser im Aufbruch

    Urania Berlin e. V.
    Archiv 2020

    Mit mehr als 3.000 Schlössern und Herrenhäusern birgt Schlesien die größte Dichte an Adelssitzen in ganz Europa. Durch den Zweiten Weltkrieg, sozialistische Misswirtschaft und fehlgeleitete Privatisierungen nach 1990 reduzierte sich der Schlösserbestand erheblich – aus dem schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ gerühmten Schlesien wurde eine Region der Ruinen und des Verfalls. Doch inzwischen engagieren sich zahlreiche polnische und deutsche Initiativen, diese einzigartige Kulturlandschaft zu revitalisieren. In seinem Vortrag zeigt Arne Franke auf, dass sich die jüngere Generation der polnischen Schlesier intensiv mit dem kulturellen Erbe von Deutschen und Polen identifiziert und sich die Schlösserlandschaft nach Jahren des Vergessens mit zukunftsweisenden Projekten im Aufbruch befindet.

    Veranstaltungsort

    Urania e. V.
    An der Urania 17
    10787 Berlin
    Tel.: (030) 218 90 91
    Fax: (030) 211 03 98
    Mail

    Website des Veranstalters
  • Das „Schlesische Elysium“

    Schlösser und Parks im Hirschberger Tal in Schlesien

    „Die Arche”
    Pater Bruns-Haus, Potsdam
    Archiv 2019

    Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, wurde schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ bezeichnet. Seine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen, die seit dem 13. Jahrhundert unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden, ist in Europa einzigartig.
    Das Hirschberger Tal, das, umrahmt von der imposanten Landschaft des Riesengebirges, eine Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen bietet, entwickelte sich seit der Überwindung Napoleons zu einem „Schlesischen Elysium“. Mit der Entdeckung dieser Kulturlandschaft durch die Hohenzollern, die drei bereits bestehende Schlösser zu Sommersitzen umbauen ließen, begann eine Blütezeit, die durch bedeutende Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler sowie den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entscheidend geprägt wurde.
    Nachdem der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen eine Zäsur kaum zu ermessenden Ausmaßes gesetzt hatte, erfreut sich das „Tal der Schlösser und Gärten“, wie eine wegweisende Ausstellung im Jahr 2000 titelte, wieder einer zunehmenden Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Seither hat sich diese Mikroregion bemerkenswert entwickelt und zählt inzwischen zu den sowohl kunsthistorisch wie auch landschaftlich reizvollsten Reisezielen in Schlesien.


    Die mit neu entdecktem historischem und aktuellem Bildmaterial illustrierte Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Situation der Schlösserlandschaft Schlesiens, um danach in einem historischen Exkurs die Blütezeit des „Schlesischen Elysium“ im 19. Jahrhundert zu beleuchten. Dieser führt bis ins 20. Jahrhundert mit seinen vielfältigen historischen Brüchen, um zuletzt die seit 1989 von polnischer und deutscher Seite aufgenommenen Initiativen zur Rettung dieser Schlösserlandschaft zu präsentieren. Dabei werden auch die jüngsten Revitalisierungsprojekte, wie beispielsweise die Umwandlung der „Wernersdorfer Bleiche“ zu einem luxuriösen Schlosshotel und die Rekonstruktion des Interieurs von Schloss Fischbach/Karpniki vorgestellt.

    Veranstaltungsort

    „Die Arche” – Pater Bruns-Haus, Potsdam

    Am Bassin 2

    Pater Bruns Haus/Kleiner Saal

    14467 Potsdam

    Website des Veranstalters
  • Das „Schlesische Elysium“

    Schlösser und Parks im Hirschberger Tal in Schlesien

    Buchmesse Leipzig
    Archiv 2019

    Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, wurde schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ bezeichnet. Seine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen, die seit dem 13. Jahrhundert unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden, ist in Europa einzigartig.
    Das Hirschberger Tal, das, umrahmt von der imposanten Landschaft des Riesengebirges, eine Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen bietet, entwickelte sich seit der Überwindung Napoleons zu einem „Schlesischen Elysium“. Mit der Entdeckung dieser Kulturlandschaft durch die Hohenzollern, die drei bereits bestehehende Schlösser zu Sommersitzen umbauen ließen, begann eine Blütezeit, die durch bedeutende Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler sowie den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entscheidend geprägt wurde.
    Nachdem der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen eine Zäsur kaum zu ermessenden Ausmaßes gesetzt hatte, erfreut sich das „Tal der Schlösser und Gärten“, wie eine wegweisende Ausstellung im Jahr 2000 titelte, wieder einer zunehmenden Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Seither hat sich diese Mikroregion bemerkenswert entwickelt und zählt inzwischen zu den sowohl kunsthistorisch wie auch landschaftlich reizvollsten Reisezielen in Schlesien.


    Die mit neu entdecktem historischem und aktuellem Bildmaterial illustrierte Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Situation der Schlösserlandschaft Schlesiens, um danach in einem historischen Exkurs die Blütezeit des „Schlesischen Elysium“ im 19. Jahrhundert zu beleuchten. Dieser führt bis ins 20. Jahrhundert mit seinen vielfältigen historischen Brüchen, um zuletzt die seit 1989 von polnischer und deutscher Seite aufgenommenen Initiativen zur Rettung dieser Schlösserlandschaft zu präsentieren. Dabei werden auch die jüngsten Revitalisierungsprojekte, wie beispielsweise die Umwandlung der „Wernersdorfer Bleiche“ zu einem luxuriösen Schlosshotel und die Rekonstruktion des Interieurs von Schloss Fischbach/Karpniki vorgestellt.

    Veranstaltungsort

    Buchmesse Leipzig

    Forum OstSüdOst

    Halle 4

    Stand E501

    Messe-Allee 1

    04356 Leipzig

    Website des Veranstalters
  • Das „Schlesische Elysium“

    Schlösser und Parks im Hirschberger Tal in Schlesien

    Haus des Deutschen Ostens
    Archiv 2019

    Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, wurde schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ bezeichnet. Seine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen, die seit dem 13. Jahrhundert unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden, ist in Europa einzigartig.
    Das Hirschberger Tal, das, umrahmt von der imposanten Landschaft des Riesengebirges, eine Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen bietet, entwickelte sich seit der Überwindung Napoleons zu einem „Schlesischen Elysium“. Mit der Entdeckung dieser Kulturlandschaft durch die Hohenzollern, die drei bereits bestehehende Schlösser zu Sommersitzen umbauen ließen, begann eine Blütezeit, die durch bedeutende Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler sowie den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entscheidend geprägt wurde.
    Nachdem der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen eine Zäsur kaum zu ermessenden Ausmaßes gesetzt hatte, erfreut sich das „Tal der Schlösser und Gärten“, wie eine wegweisende Ausstellung im Jahr 2000 titelte, wieder einer zunehmenden Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Seither hat sich diese Mikroregion bemerkenswert entwickelt und zählt inzwischen zu den sowohl kunsthistorisch wie auch landschaftlich reizvollsten Reisezielen in Schlesien.


    Die mit neu entdecktem historischem und aktuellem Bildmaterial illustrierte Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Situation der Schlösserlandschaft Schlesiens, um danach in einem historischen Exkurs die Blütezeit des „Schlesischen Elysium“ im 19. Jahrhundert zu beleuchten. Dieser führt bis ins 20. Jahrhundert mit seinen vielfältigen historischen Brüchen, um zuletzt die seit 1989 von polnischer und deutscher Seite aufgenommenen Initiativen zur Rettung dieser Schlösserlandschaft zu präsentieren. Dabei werden auch die jüngsten Revitalisierungsprojekte, wie beispielsweise die Umwandlung der „Wernersdorfer Bleiche“ zu einem luxuriösen Schlosshotel und die Rekonstruktion des Interieurs von Schloss Fischbach/Karpniki vorgestellt.

    Veranstaltungsort

    Haus des Deutschen Ostens
    Am Lilienberg 5
    81669 München
    Tel.:

    Website des Veranstalters

    Haus des Deutschen Ostens, München