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  • „Wachgeküsst“

    Schlesiens Schlösser im Aufbruch

    Urania Berlin e. V.
    Archiv 2020

    Mit mehr als 3.000 Schlössern und Herrenhäusern birgt Schlesien die größte Dichte an Adelssitzen in ganz Europa. Durch den Zweiten Weltkrieg, sozialistische Misswirtschaft und fehlgeleitete Privatisierungen nach 1990 reduzierte sich der Schlösserbestand erheblich – aus dem schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ gerühmten Schlesien wurde eine Region der Ruinen und des Verfalls. Doch inzwischen engagieren sich zahlreiche polnische und deutsche Initiativen, diese einzigartige Kulturlandschaft zu revitalisieren. In seinem Vortrag zeigt Arne Franke auf, dass sich die jüngere Generation der polnischen Schlesier intensiv mit dem kulturellen Erbe von Deutschen und Polen identifiziert und sich die Schlösserlandschaft nach Jahren des Vergessens mit zukunftsweisenden Projekten im Aufbruch befindet.

    Veranstaltungsort

    Urania e. V.
    An der Urania 17
    10787 Berlin
    Tel.: (030) 218 90 91
    Fax: (030) 211 03 98
    Mail

    Website des Veranstalters
  • 900 Jahre Kamenz / 900 Lat Kamieńca Ząbkowickiego

    Spuren deutscher und polnischer Geschichte

    Im Jahr 1995 wurde das Schlesische Museum zu Görlitz unter seinem damaligen Aufbauleiter Chris Schmitz von der Gemeinde Kamieniec Ząbkowicki/Kamenz gebeten, anlässlich der 900-Jahr-Feier des Ortes eine deutsch-polnische Wanderausstellung auszurichten, die am 18. Oktober des Jubiläumsjahres 1996 in der ehemaligen evangelischen Kirche der Gemeinde feierlich eröffnet wurde.

    In diesem Zusammenhang entstand ein begleitender Aufsatzband, in dem polnische und deutsche Wissenschaftler erstmals exemplarisch geschichtliche und kunstgeschichtliche Themen behandelt wurden. Neben Überlegungen zur bisher noch nicht eindeutig lokalisierten Gründungsburg Kamenec (Arne Franke) wird ausführlich die Geschichte des bedeutenden Zisterzienserklosters geschildert (Roman Stellmach/Heinrich Grüger; ergänzende Beiträge Ewa Beate Grochowska, Jakub Kostowski, Angelika Marsch). Als „Kulturnachfolger“ der 1810 säkularisierten Abtei ließen Prinzessin Marianne und ihr Gatte, Prinz Albrecht von Preußen durch den Baumeister Ferdinand Martius ein monumentales Schloss in neugotischen Formen errichten, dessen Pläne das letzte Werk des bedeutenden Architekten Karl Friedrich Schinkel waren (Ewa Halawa, Arne Franke; ergänzende Beiträge von Krzysztof R. Mazurski, Krystian Matuszczyk, Angelika Marsch). Zwei abschließende Beiträge von Chris Schmitz und Marek Malinowski beschreiben die Folgen des Zweiten Weltkriegs mit der Vertreibung der deutschen Einwohner und der Ansiedlung ebenfalls aus ihren Ostgebieten vertriebener Polen.


    Autoren:  Arne Franke/Ewa Beata Grochowska/Heinrich Grüger/Ewa Halawa/Jakub Kostowski/Andrzej Kubik/Ewa Łużiniecka/Marek Malinowski/Angelika Marsch/Krystian Matuszczyk/Krzysztof R. Mazurski/Joanna Rzepa/Chris Schmitz/Roman Stelmach


    Schlesisches Museum zu Görlitz, Görlitz (1. Auflage/1996)
    108 Seiten
    zahlreiche farbige und schwarz-weiße Abbildungen, Pläne, Zeichnungen
    Format 21 x 29,5 cm
    broschiert
    Preis: auf Anfrage (nur noch wenige Exemplare verfügbar)

     

    Link zum Herausgeber

    Schlesisches Museum zu Görlitz

    Themenbezogene Artikel

    OME-Lexikon, Oldenburg

  • Das „Schlesische Elysium“

    Schlösser und Parks im Hirschberger Tal in Schlesien

    „Die Arche”
    Pater Bruns-Haus, Potsdam
    Archiv 2019

    Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, wurde schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ bezeichnet. Seine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen, die seit dem 13. Jahrhundert unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden, ist in Europa einzigartig.
    Das Hirschberger Tal, das, umrahmt von der imposanten Landschaft des Riesengebirges, eine Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen bietet, entwickelte sich seit der Überwindung Napoleons zu einem „Schlesischen Elysium“. Mit der Entdeckung dieser Kulturlandschaft durch die Hohenzollern, die drei bereits bestehende Schlösser zu Sommersitzen umbauen ließen, begann eine Blütezeit, die durch bedeutende Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler sowie den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entscheidend geprägt wurde.
    Nachdem der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen eine Zäsur kaum zu ermessenden Ausmaßes gesetzt hatte, erfreut sich das „Tal der Schlösser und Gärten“, wie eine wegweisende Ausstellung im Jahr 2000 titelte, wieder einer zunehmenden Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Seither hat sich diese Mikroregion bemerkenswert entwickelt und zählt inzwischen zu den sowohl kunsthistorisch wie auch landschaftlich reizvollsten Reisezielen in Schlesien.


    Die mit neu entdecktem historischem und aktuellem Bildmaterial illustrierte Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Situation der Schlösserlandschaft Schlesiens, um danach in einem historischen Exkurs die Blütezeit des „Schlesischen Elysium“ im 19. Jahrhundert zu beleuchten. Dieser führt bis ins 20. Jahrhundert mit seinen vielfältigen historischen Brüchen, um zuletzt die seit 1989 von polnischer und deutscher Seite aufgenommenen Initiativen zur Rettung dieser Schlösserlandschaft zu präsentieren. Dabei werden auch die jüngsten Revitalisierungsprojekte, wie beispielsweise die Umwandlung der „Wernersdorfer Bleiche“ zu einem luxuriösen Schlosshotel und die Rekonstruktion des Interieurs von Schloss Fischbach/Karpniki vorgestellt.

    Veranstaltungsort

    „Die Arche” – Pater Bruns-Haus, Potsdam

    Am Bassin 2

    Pater Bruns Haus/Kleiner Saal

    14467 Potsdam

    Website des Veranstalters
  • Das „Schlesische Elysium“

    Schlösser und Parks im Hirschberger Tal in Schlesien

    Buchmesse Leipzig
    Archiv 2019

    Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, wurde schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ bezeichnet. Seine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen, die seit dem 13. Jahrhundert unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden, ist in Europa einzigartig.
    Das Hirschberger Tal, das, umrahmt von der imposanten Landschaft des Riesengebirges, eine Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen bietet, entwickelte sich seit der Überwindung Napoleons zu einem „Schlesischen Elysium“. Mit der Entdeckung dieser Kulturlandschaft durch die Hohenzollern, die drei bereits bestehehende Schlösser zu Sommersitzen umbauen ließen, begann eine Blütezeit, die durch bedeutende Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler sowie den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entscheidend geprägt wurde.
    Nachdem der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen eine Zäsur kaum zu ermessenden Ausmaßes gesetzt hatte, erfreut sich das „Tal der Schlösser und Gärten“, wie eine wegweisende Ausstellung im Jahr 2000 titelte, wieder einer zunehmenden Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Seither hat sich diese Mikroregion bemerkenswert entwickelt und zählt inzwischen zu den sowohl kunsthistorisch wie auch landschaftlich reizvollsten Reisezielen in Schlesien.


    Die mit neu entdecktem historischem und aktuellem Bildmaterial illustrierte Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Situation der Schlösserlandschaft Schlesiens, um danach in einem historischen Exkurs die Blütezeit des „Schlesischen Elysium“ im 19. Jahrhundert zu beleuchten. Dieser führt bis ins 20. Jahrhundert mit seinen vielfältigen historischen Brüchen, um zuletzt die seit 1989 von polnischer und deutscher Seite aufgenommenen Initiativen zur Rettung dieser Schlösserlandschaft zu präsentieren. Dabei werden auch die jüngsten Revitalisierungsprojekte, wie beispielsweise die Umwandlung der „Wernersdorfer Bleiche“ zu einem luxuriösen Schlosshotel und die Rekonstruktion des Interieurs von Schloss Fischbach/Karpniki vorgestellt.

    Veranstaltungsort

    Buchmesse Leipzig

    Forum OstSüdOst

    Halle 4

    Stand E501

    Messe-Allee 1

    04356 Leipzig

    Website des Veranstalters
  • Das „Schlesische Elysium“

    Schlösser und Parks im Hirschberger Tal in Schlesien

    Haus des Deutschen Ostens
    Archiv 2019

    Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, wurde schon im ausgehenden 19. Jahrhundert als „Land der Schlösser“ bezeichnet. Seine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen, die seit dem 13. Jahrhundert unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden, ist in Europa einzigartig.
    Das Hirschberger Tal, das, umrahmt von der imposanten Landschaft des Riesengebirges, eine Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen bietet, entwickelte sich seit der Überwindung Napoleons zu einem „Schlesischen Elysium“. Mit der Entdeckung dieser Kulturlandschaft durch die Hohenzollern, die drei bereits bestehehende Schlösser zu Sommersitzen umbauen ließen, begann eine Blütezeit, die durch bedeutende Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler sowie den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entscheidend geprägt wurde.
    Nachdem der Zweite Weltkrieg mit seinen Folgen eine Zäsur kaum zu ermessenden Ausmaßes gesetzt hatte, erfreut sich das „Tal der Schlösser und Gärten“, wie eine wegweisende Ausstellung im Jahr 2000 titelte, wieder einer zunehmenden Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Seither hat sich diese Mikroregion bemerkenswert entwickelt und zählt inzwischen zu den sowohl kunsthistorisch wie auch landschaftlich reizvollsten Reisezielen in Schlesien.


    Die mit neu entdecktem historischem und aktuellem Bildmaterial illustrierte Vortrag bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Situation der Schlösserlandschaft Schlesiens, um danach in einem historischen Exkurs die Blütezeit des „Schlesischen Elysium“ im 19. Jahrhundert zu beleuchten. Dieser führt bis ins 20. Jahrhundert mit seinen vielfältigen historischen Brüchen, um zuletzt die seit 1989 von polnischer und deutscher Seite aufgenommenen Initiativen zur Rettung dieser Schlösserlandschaft zu präsentieren. Dabei werden auch die jüngsten Revitalisierungsprojekte, wie beispielsweise die Umwandlung der „Wernersdorfer Bleiche“ zu einem luxuriösen Schlosshotel und die Rekonstruktion des Interieurs von Schloss Fischbach/Karpniki vorgestellt.

    Veranstaltungsort

    Haus des Deutschen Ostens
    Am Lilienberg 5
    81669 München
    Tel.:

    Website des Veranstalters

    Haus des Deutschen Ostens, München

  • Cetati medievale din sudul Transilvaniei

    Zece trasee culturale


    Începând cu secolul al XII-lea, în interiorul arcului carpatic au fost aduși coloniști germani, chemați de regii maghiari pentru protejarea granițelor și cultivarea pământului. Orașele întemeiate de sașii transilvăneni au ajuns, în decursul secolelor, de valoare europeană.

    Cuprins extins:

    Aiud
    Alba Iulia
    Brașov
    Dumbrăveni
    Făgăraș
    Mediaș
    Orăștie
    Sebeș
    Sibiu
    Sighișoara


    Arne Franke: Cetăți medievale din sudul Transilvaniei. Zece trasee culturale.

    Editura Eikon
    pagini 350
    ISBN-978-606-711-130-9

    Link zum Herausgeber
    Editura Eikon
  • Erdmannsdorf – Mysłakowice

    Schloss, Park, Kirche, Tiroler Häuser, Schweizer Haus


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Erdmannsdorf, im Hirschberger Tal in Schlesien gelegen, erlangte im 19. Jahrhundert große Bedeutung als Sommersitz der preußischen Könige. Die nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels für König Friedrich Wilhelm III. restaurierte und durch Friedrich August Stüler erheblich erweiterte Anlage liegt eingebettet in einen weitläufigen Landschaftspark, der durch den berühmten Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné entworfen wurde.

    Diese Publikation ist ein Auszug aus dem umfangreichen Reiseführer „Das schlesische Elysium“. Neben einer historischen und kunstgeschichtlichen Darstellung des zuletzt von Friedrich August Stüler für König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen umgebauten Schlosses beschreibt die Koautorin, Frau Schulze, ausführlich die Planung der Parkanlagen durch Peter Joseph Lenné. Ergänzend sind die Parkbauten, die Häuser der 1836 ins Hirschberger Tal eingewanderten Zillertaler Glaubensflüchtlinge sowie das gut erhaltene, von Karl Friedrich Schinkel geplante Schweizerhaus am Rothersberg gewürdigt.


    Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam (1. Auflage/2005)
    66 Seiten
    Format 12 x 14 cm
    broschiert
    ISBN-13: 978-3-936168-32-7

     

  • Ślaskie Elizjum

    Zamki, palace, rezydencje i parki w Kotlinie Jeleniogórskiej


    Współautorka Katrin Schulze


    Położona u stóp Karkonoszy Kotlina Jeleniogórska od wieków fascynuje podróżnych. Jej niezliczone zamki, pałace i dwory wtopione są w krajobraz, tworząc z nim znakomite, niekiedy zaskakujące kompozycje. Wśród nich są takie, które na pierwszy rzut oka mogłyby się wydawać dziełem przypadku lub natury, a są wynikiem współpracy znanych pruskich architektów z projektantami ogrodów. Dzięki opisowi architektury i otaczających ją założeń krajobrazowych, książka ma służyć czytelnikowi jako nieodzowny towarzysz wyprawy realnej lub literackiej do miejsc nie bez powodu opiewanych w dziewiętnastowiecznych dziennikach podróży po Kotlinie, zwanej niegdyś »Śląskim Elizjum«.


    Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam (1. Wydanie/2007)
    Liczne czarno-białe i kolorowe ilustracje, słownik,
    biogramy, indeks osób i miejscowości, dwujęzyczne mapy.
    220 str., oprawa twarda.
    ISBN-13: 978-3-936168-35-8
    cena: 12,00 PLN

     

  • Niederschlesien im Wandel


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Hrsg. von Heinrich Trierenberg in Verbindung mit dem Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur, Görlitz und Lomnitz


    Der durch Dr. Heinrich Trierenberg, einen Vorreiter und unermüdlichen Verfechter deutsch-polnischer Aussöhnung und kultureller Zusammenarbeit herausgegebene Band berichtet über die bis zum Jahr 2002 geschaffenen Erfolge im deutsch-polnischen Kulturaustausch – insbesondere auch die zwischen 1992 und 1999 durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit geförderten Bauprojekte. Die einzelnen Kurzmonographien der beschriebenen Baudenkmäler wurden von deutschen und polnischen Kunsthistoriker/innen verfaßt.

    Der großzügig ausgestattete Bild- und Textband berichtet über die jüngsten Veränderungen in der Woiwodschaft Breslau-Niederschlesien. Schwerpunkt der Bildausstattung sind die historischen Kulturdenkmäler; insbesondere sämtliche Bauobjekte, deren Restaurierung 1992 bis 1999 die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert hat. Diese teilweise oder vollständig erneuerten Bauwerke suchte der Herausgeber gemeinsam mit seinem in Breslau ansässigen, bewährten polnischen Fotografenfreund auf. Die Texterläuterungen für die neuen Bilder schrieben deutsche Kunsthistoriker/innen der Nachkriegsgeneration. Im umfangreichen Textteil kommen ca. 20 deutsche und polnische Kenner von Schlesien zu Wort. Sie erläutern die im deutschen wie polnischen Selbstverständnis in Niederschlesien eingetretenen Veränderungen mit Schwerpunkt der deutschen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit polnischen Schlesiern sowie deren neues Regional- und Geschichtsbewusstsein. Die gemeinsame Basis ist Niederschlesien im Aufwind als altes europäisches Kulturland.

    Aus dem Inhalt:

    Teil I: Kreuz und quer durch das historische Niederschlesien heute. Darunter: Städtebilder, Rathäuser, Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser etc.

    Teil II: Der Wandel in Niederschlesien. (Auswahl)
    -Die Herausbildung einer regionalen Identität in Niederschlesien in den letzten zehn Jahren (K. Ruchniewicz)
    -Europäisches Kulturerbe (M. Lagiewski)
    -Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Hirschberger Tal (H. Berndt)
    -Altes Schloß mit neuem Leben (U. u. E. v. Küster)
    -Die Zillertaler im Hirschberger Tal (H. Berndt)
    -Deutsch-polnische Zusammenarbeit in Liegnitz (S. Freiherr v. Zedlitz)
    -Der Wiederaufbau der Stadt Glogau (A. Bok)
    -Die Zusammenarbeit des Museums für Landeskunde im Haus Schlesien mit polnischen Museen (S. Kaiser)
    -Die Stiftung Kulturwerk Schlesien und ihre grenzüberschreitende Tätigkeit (J. J. Menzel)

    Teil IIIa: 32 Baumaßnahmen von besonderer Bedeutung, gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit 1992-2000
    -Kloster Trebnitz (I. Steinsträßer)
    -Kloster Grüssau (S. Kaiser)
    -Kloster Leubus (S. Kaiser)
    -Die Friedenskirche Zum Hl. Geist in Jauer (B. Mikuda-Hüttel)
    -Die Friedenskirche Zur Hl. Dreifaltigkeit in Schweidnitz (B. Mikuda-Hüttel)
    -Die Liebfrauenkirche in Liegnitz (A. Franke)
    -Die Christophorikirche in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche Zur Göttlichen Vorsehung, früher Hofkirche, in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche St. Maria Magdalena in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche St. Elisabeth in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Synagoge Zum Weißen Storch in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Der Jüdische Friedhof in Breslau, Lohestraße/ul. Slezna (I. Steinsträßer)
    -Die Dorfkirche in Rohrlach (E. Kabitz)
    -Die Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus in Glogau (A. Bok)
    -Die Stadtpfarrkirche St. Stanislaus und St. Wenzel in Schweidnitz (I. Steinsträßer)
    -Die Gnadenkirche Zum Hl. Kreuz in Hirschberg (H. Berndt)
    -Die Gnadenkirche Zum Hl. Kreuz in Militsch (H. Berndt)
    -Die Kirche Wang in Brückenberg (A. Franke)
    -Die Universität in Breslau und ihr Musiksaal (A. Franke)
    -Die Jahrhunderthalle in Breslau (A. Franke)
    -Die Ritterakademie in Liegnitz (A. Franke)
    -Schloß Glogau (A. Bok)
    -Rathaus Glogau (A. Bok)
    -Der Landschaftspark des Fürsten Pückler-Muskau (K. Schulze)
    -Das Burgmuseum in Bolkenhain (A. Franke)
    -Das Kunst- und Vereinshaus, heute Norwid Theater, in Hirschberg (H. Berndt)
    -Das Schloß in Bad Warmbrunn (A. Franke)
    -Das »Gerhart- und Carl-Hauptmann-Haus« in Schreiberhau (B. Mikuda-Hüttel)
    -Das Haus Wiesenstein in Agnetendorf (B. Mikuda-Hüttel)
    -Das Wittig-Haus in Schlegel-Neusorge (I. Steinsträßer)
    -Das Schloß Lomnitz (A. Franke)
    -Das Schloß Kreisau (A. Franke)

    Anhang: J. J. Lipski, Depositum, Deutsches Kulturerbe in Polen, aus: J. J. Lipski, »Wir müssen uns alles sagen«,
    Essays zur deutsch-polnischen Nachbarschaft, Warschau 1996.


    Trierenberg, Heinrich (Hrsg.): Niederschlesien im Wandel
    Laumann Druck und Verlag, Dülmen (1. Auflage/2002)
    248 Seiten
    Format 12 x 14 cm
    Hardcover
    ISBN: 978-3-89960-171-8
    Preis: 28,50 €

    Link zur Publikation

    Laumann-Verlag, Dülmen

  • Das Tal der Schlösser und Gärten

    Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe.


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Der zweisprachige wissenschaftliche Begleitband mit zahlreichen Beiträgen deutscher, polnischer und niederländischer Autoren entstand im Zusammenhang mit einer wegbereitenden, zwischen 2001 und 2002 gezeigten Wanderausstellung zur Geschichte der Adelssitze des Hirschberger Tals/Kotlina Jeleniogórska. Neben den Aufsätzen zur Geschichte, Kulturgeschichte und Denkmalpflege der Region erschien hier erstmalig eine Bestandsaufnahme der mehr als vierzig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser.

    Das Hirschberger Tal in Schlesien ist eine der ältesten und interessantesten Kulturlandschaften Europas. Von alters her haben hier Grafen, Fürsten und Könige residiert. Polnisch-schlesische Piasten und aus Süddeutschland eingewanderte Ritter, die zu den Gründern großer schlesischer Adelsgeschlechter wurden, standen hier im Dienst der polnischen, böhmischen, Habsburger und preußischen Krone. Sechsunddreissig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser weisen auf diese große Geschichte hin.

    Anfang des 19. Jahrhunderts ließen sich Mitglieder der preußischen Königsfamilie hier nieder, mit ihnen kamen viele Familien des europäischen Adels ins Hirschberger Tal. In Erdmannsdorf, Fischbach, Ruhberg, Schildau, Buchwald, Stonsdorf und vielen anderen Orten entstanden Schlösser und Parkanlagen, gestaltet von preußischen Baumeistern und Landschaftsarchitekten wie Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Peter Joseph Lenné. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Neuordnung Europas ging die große Zeit der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal – vorläufig – zu Ende. Heute, nach der politischen Wende in Europa gibt es eine neue Chance für die Region. Fünf deutsche und polnische Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal zu berichten.

    Die Ausstellung, deren Koordinierung Arne Franke als Projektleiter und Mitautor übernahm, war von Juni 2001 bis November 2002 auf Wanderschaft. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Görlitzer Verein Monumenta Silesiae e.V. und drei polnischen Partnern vorbereitet: dem Muzeum Okręgowe aus Jelenia Góra/Hirschberg, dem Architekturmuseum Breslau und dem „Zentrum für den Schutz historischer Landschaften“ aus Warschau.

    Der zweisprachige wissenschaftliche Begleitband zur Ausstellung umfasst 26 Beiträge deutscher, polnischer und niederländischer Autoren. Neben den Aufsätzen des ehemaligen polnischen Generalkonservators Prof. Dr. Andrzej Michałowski zur Situation der Denkmalpflege sowie des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, der damals eine Anregungen zur Gründung einer ähnlichen Denkmalstiftung für Polen formulierte, beschäftigen sich die übrigen Beiträge mit der Kultur- und Kunstgeschichte der herrschaftlichen Baudenkmäler im Hirschberger Tal. Abschließend beschreibt der Beitrag von Arne Franke „Die Schlösser im Hirschberger Tal“ erstmals ausführlich 40 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser der Region. Grundlage dazu war die bisher zu diesen Objekten erschienene Literatur sowie neben ausführlichen Quellenforschungen auch eigens zu diesem Zweck durch den Autor angelegte Baubestandsaufnahmen.


    Herausgeber:
    Gesellschaft für Interregionalen Kulturaustausch, Berlin
    sowie „Monumenta Silesiae e. V.“, Görlitz (3. Auflage/2003)
    414 Seiten
    zahlreiche farbige und schwarzweiße Abbildungen
    Format 22 x 30 cm
    Gebundene Ausgabe
    ISBN: 83-914131-0-1