Autor: Astrid

  • Ślaskie Elizjum

    Zamki, palace, rezydencje i parki w Kotlinie Jeleniogórskiej


    Współautorka Katrin Schulze


    Położona u stóp Karkonoszy Kotlina Jeleniogórska od wieków fascynuje podróżnych. Jej niezliczone zamki, pałace i dwory wtopione są w krajobraz, tworząc z nim znakomite, niekiedy zaskakujące kompozycje. Wśród nich są takie, które na pierwszy rzut oka mogłyby się wydawać dziełem przypadku lub natury, a są wynikiem współpracy znanych pruskich architektów z projektantami ogrodów. Dzięki opisowi architektury i otaczających ją założeń krajobrazowych, książka ma służyć czytelnikowi jako nieodzowny towarzysz wyprawy realnej lub literackiej do miejsc nie bez powodu opiewanych w dziewiętnastowiecznych dziennikach podróży po Kotlinie, zwanej niegdyś »Śląskim Elizjum«.


    Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam (1. Wydanie/2007)
    Liczne czarno-białe i kolorowe ilustracje, słownik,
    biogramy, indeks osób i miejscowości, dwujęzyczne mapy.
    220 str., oprawa twarda.
    ISBN-13: 978-3-936168-35-8
    cena: 12,00 PLN

     

  • Niederschlesien im Wandel


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Hrsg. von Heinrich Trierenberg in Verbindung mit dem Verein zur Pflege Schlesischer Kunst und Kultur, Görlitz und Lomnitz


    Der durch Dr. Heinrich Trierenberg, einen Vorreiter und unermüdlichen Verfechter deutsch-polnischer Aussöhnung und kultureller Zusammenarbeit herausgegebene Band berichtet über die bis zum Jahr 2002 geschaffenen Erfolge im deutsch-polnischen Kulturaustausch – insbesondere auch die zwischen 1992 und 1999 durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit geförderten Bauprojekte. Die einzelnen Kurzmonographien der beschriebenen Baudenkmäler wurden von deutschen und polnischen Kunsthistoriker/innen verfaßt.

    Der großzügig ausgestattete Bild- und Textband berichtet über die jüngsten Veränderungen in der Woiwodschaft Breslau-Niederschlesien. Schwerpunkt der Bildausstattung sind die historischen Kulturdenkmäler; insbesondere sämtliche Bauobjekte, deren Restaurierung 1992 bis 1999 die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert hat. Diese teilweise oder vollständig erneuerten Bauwerke suchte der Herausgeber gemeinsam mit seinem in Breslau ansässigen, bewährten polnischen Fotografenfreund auf. Die Texterläuterungen für die neuen Bilder schrieben deutsche Kunsthistoriker/innen der Nachkriegsgeneration. Im umfangreichen Textteil kommen ca. 20 deutsche und polnische Kenner von Schlesien zu Wort. Sie erläutern die im deutschen wie polnischen Selbstverständnis in Niederschlesien eingetretenen Veränderungen mit Schwerpunkt der deutschen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit polnischen Schlesiern sowie deren neues Regional- und Geschichtsbewusstsein. Die gemeinsame Basis ist Niederschlesien im Aufwind als altes europäisches Kulturland.

    Aus dem Inhalt:

    Teil I: Kreuz und quer durch das historische Niederschlesien heute. Darunter: Städtebilder, Rathäuser, Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser etc.

    Teil II: Der Wandel in Niederschlesien. (Auswahl)
    -Die Herausbildung einer regionalen Identität in Niederschlesien in den letzten zehn Jahren (K. Ruchniewicz)
    -Europäisches Kulturerbe (M. Lagiewski)
    -Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Hirschberger Tal (H. Berndt)
    -Altes Schloß mit neuem Leben (U. u. E. v. Küster)
    -Die Zillertaler im Hirschberger Tal (H. Berndt)
    -Deutsch-polnische Zusammenarbeit in Liegnitz (S. Freiherr v. Zedlitz)
    -Der Wiederaufbau der Stadt Glogau (A. Bok)
    -Die Zusammenarbeit des Museums für Landeskunde im Haus Schlesien mit polnischen Museen (S. Kaiser)
    -Die Stiftung Kulturwerk Schlesien und ihre grenzüberschreitende Tätigkeit (J. J. Menzel)

    Teil IIIa: 32 Baumaßnahmen von besonderer Bedeutung, gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit 1992-2000
    -Kloster Trebnitz (I. Steinsträßer)
    -Kloster Grüssau (S. Kaiser)
    -Kloster Leubus (S. Kaiser)
    -Die Friedenskirche Zum Hl. Geist in Jauer (B. Mikuda-Hüttel)
    -Die Friedenskirche Zur Hl. Dreifaltigkeit in Schweidnitz (B. Mikuda-Hüttel)
    -Die Liebfrauenkirche in Liegnitz (A. Franke)
    -Die Christophorikirche in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche Zur Göttlichen Vorsehung, früher Hofkirche, in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche St. Maria Magdalena in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Kirche St. Elisabeth in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Die Synagoge Zum Weißen Storch in Breslau (I. Steinsträßer)
    -Der Jüdische Friedhof in Breslau, Lohestraße/ul. Slezna (I. Steinsträßer)
    -Die Dorfkirche in Rohrlach (E. Kabitz)
    -Die Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus in Glogau (A. Bok)
    -Die Stadtpfarrkirche St. Stanislaus und St. Wenzel in Schweidnitz (I. Steinsträßer)
    -Die Gnadenkirche Zum Hl. Kreuz in Hirschberg (H. Berndt)
    -Die Gnadenkirche Zum Hl. Kreuz in Militsch (H. Berndt)
    -Die Kirche Wang in Brückenberg (A. Franke)
    -Die Universität in Breslau und ihr Musiksaal (A. Franke)
    -Die Jahrhunderthalle in Breslau (A. Franke)
    -Die Ritterakademie in Liegnitz (A. Franke)
    -Schloß Glogau (A. Bok)
    -Rathaus Glogau (A. Bok)
    -Der Landschaftspark des Fürsten Pückler-Muskau (K. Schulze)
    -Das Burgmuseum in Bolkenhain (A. Franke)
    -Das Kunst- und Vereinshaus, heute Norwid Theater, in Hirschberg (H. Berndt)
    -Das Schloß in Bad Warmbrunn (A. Franke)
    -Das »Gerhart- und Carl-Hauptmann-Haus« in Schreiberhau (B. Mikuda-Hüttel)
    -Das Haus Wiesenstein in Agnetendorf (B. Mikuda-Hüttel)
    -Das Wittig-Haus in Schlegel-Neusorge (I. Steinsträßer)
    -Das Schloß Lomnitz (A. Franke)
    -Das Schloß Kreisau (A. Franke)

    Anhang: J. J. Lipski, Depositum, Deutsches Kulturerbe in Polen, aus: J. J. Lipski, »Wir müssen uns alles sagen«,
    Essays zur deutsch-polnischen Nachbarschaft, Warschau 1996.


    Trierenberg, Heinrich (Hrsg.): Niederschlesien im Wandel
    Laumann Druck und Verlag, Dülmen (1. Auflage/2002)
    248 Seiten
    Format 12 x 14 cm
    Hardcover
    ISBN: 978-3-89960-171-8
    Preis: 28,50 €

    Link zur Publikation

    Laumann-Verlag, Dülmen

  • Das Tal der Schlösser und Gärten

    Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe.


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Der zweisprachige wissenschaftliche Begleitband mit zahlreichen Beiträgen deutscher, polnischer und niederländischer Autoren entstand im Zusammenhang mit einer wegbereitenden, zwischen 2001 und 2002 gezeigten Wanderausstellung zur Geschichte der Adelssitze des Hirschberger Tals/Kotlina Jeleniogórska. Neben den Aufsätzen zur Geschichte, Kulturgeschichte und Denkmalpflege der Region erschien hier erstmalig eine Bestandsaufnahme der mehr als vierzig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser.

    Das Hirschberger Tal in Schlesien ist eine der ältesten und interessantesten Kulturlandschaften Europas. Von alters her haben hier Grafen, Fürsten und Könige residiert. Polnisch-schlesische Piasten und aus Süddeutschland eingewanderte Ritter, die zu den Gründern großer schlesischer Adelsgeschlechter wurden, standen hier im Dienst der polnischen, böhmischen, Habsburger und preußischen Krone. Sechsunddreissig Burgen, Schlösser und Herrenhäuser weisen auf diese große Geschichte hin.

    Anfang des 19. Jahrhunderts ließen sich Mitglieder der preußischen Königsfamilie hier nieder, mit ihnen kamen viele Familien des europäischen Adels ins Hirschberger Tal. In Erdmannsdorf, Fischbach, Ruhberg, Schildau, Buchwald, Stonsdorf und vielen anderen Orten entstanden Schlösser und Parkanlagen, gestaltet von preußischen Baumeistern und Landschaftsarchitekten wie Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Peter Joseph Lenné. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Neuordnung Europas ging die große Zeit der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal – vorläufig – zu Ende. Heute, nach der politischen Wende in Europa gibt es eine neue Chance für die Region. Fünf deutsche und polnische Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schlösser und Gärten im Hirschberger Tal zu berichten.

    Die Ausstellung, deren Koordinierung Arne Franke als Projektleiter und Mitautor übernahm, war von Juni 2001 bis November 2002 auf Wanderschaft. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Görlitzer Verein Monumenta Silesiae e.V. und drei polnischen Partnern vorbereitet: dem Muzeum Okręgowe aus Jelenia Góra/Hirschberg, dem Architekturmuseum Breslau und dem „Zentrum für den Schutz historischer Landschaften“ aus Warschau.

    Der zweisprachige wissenschaftliche Begleitband zur Ausstellung umfasst 26 Beiträge deutscher, polnischer und niederländischer Autoren. Neben den Aufsätzen des ehemaligen polnischen Generalkonservators Prof. Dr. Andrzej Michałowski zur Situation der Denkmalpflege sowie des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, der damals eine Anregungen zur Gründung einer ähnlichen Denkmalstiftung für Polen formulierte, beschäftigen sich die übrigen Beiträge mit der Kultur- und Kunstgeschichte der herrschaftlichen Baudenkmäler im Hirschberger Tal. Abschließend beschreibt der Beitrag von Arne Franke „Die Schlösser im Hirschberger Tal“ erstmals ausführlich 40 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser der Region. Grundlage dazu war die bisher zu diesen Objekten erschienene Literatur sowie neben ausführlichen Quellenforschungen auch eigens zu diesem Zweck durch den Autor angelegte Baubestandsaufnahmen.


    Herausgeber:
    Gesellschaft für Interregionalen Kulturaustausch, Berlin
    sowie „Monumenta Silesiae e. V.“, Görlitz (3. Auflage/2003)
    414 Seiten
    zahlreiche farbige und schwarzweiße Abbildungen
    Format 22 x 30 cm
    Gebundene Ausgabe
    ISBN: 83-914131-0-1

  • Hinterm Herrnhaus

    Zur Geschichte der Gutshöfe und der Gutsherrschaft im Hirschberger Tal


    „Das Hirschberger Tal in Schlesien ist eine der ältesten Kulturlandschaften Europas. Noch heute erzählen die Schlösser und Gärten hier vom Glanz vergangener Epochen und von der Macht ihrer einstigen Besitzer. Alte Adelsgeschlechter, mächtige Handelsherren und adelige Familien aus ganz Europa prägten die Region und setzten ein sichtbares Zeichen ihres Lebensstils. Im „Tal der Schlösser und Gärten” wie auch im Riesengebirgsvorland findet sich bis heute in beinahe jedem Dorf ein Schloss oder Herrenhaus, zu dem einst ein Wirtschaftshof gehörte – manchmal mit ein bis zwei Vorwerken. Über Jahrhunderte waren die Höfe ein zentraler Bestandteil der Rittergüter und lieferte deren finanzielle Basis. Doch was geschah hinterm Herrenhaus? Welche Rolle spielte die Gutsherrschaft für die Entwicklung der Region und wie verlief der Alltag auf den Gutshöfen? Diesen Fragen gehen das vorliegende Buch sowie die Ausstellung des Vereins zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur und der Stiftung Lomnitz im historischen Speicher- und Kontogebäude von Lomnitz nach.“
    (Auszug aus dem Katalog: Hinterm Herrenhaus – Einleitung S. 4)

    Mit Beiträgen von Arne Franke, Justyna Jaworek, Katarzyna Korpal, Dr. Dietlinde Peters und Ulrike Treziak. Wisschaftliche Beratung durch Prof. Dr. Arno Herzig


    Ulrike Treziak (Hrsg.): Hinterm Herrenhaus. Zur Geschichte der Gutshöfe
    und der Gutsherrschaft im Hirschberger Tal
    Gesellschaft für Interregionalen Kulturaustausch e. V., Berlin
    sowie Fundacja Dominium Łomnica, Berlin und Jelenia Góra (1. Auflage/2009)
    100 Seiten
    zahlreiche schwarzweiße Abbildungen
    Format 21 x 30 cm
    Broschierte Ausgabe
    ISBN: 978-3-9809767-3-2
    Preis: 8,80 € (zuzüglich Versandkosten)

     

  • Schlesien und das Riesengebirge

    Fotografien: Marek Maruszak

    Der Begleitband zu einer in Schloss Lomnitz/Łomnica gezeigten Dauerausstellung illustriert in zahlreichen Aufsätzen deutscher und polnischer Wissenschaftler die historische Entwicklung und kulturgeschichtliche Bedeutung der schlesischen Gutswirtschaft.

    Das heute polnische Schlesien gehört als Brückenland zwischen West und Ost zu einer der geschichtlich interessantesten Regionen Europas. Landschaftlich überaus abwechslungsreich, ist Schlesien geprägt durch die Heidelandschaft der östlichen Oberlausitz und Seenlandschaft des Bartschlandes im Norden, der fruchtbaren und reichen Oderebene, den idyllischen Mittelgebirgen, wie dem Bober-Katzbach-Gebirge/Gory Kaczawskie sowie der imposanten Landschaft der Sudeten mit der Grafschaft Glatz/Kotlina Kłodzka und dem Hirschberger Tal/Kotlina Jeleniogórska im Süden des Landes.

    Zugleich besticht die Fülle der erhaltenen Baudenkmäler, die unter den wechselnden Herrschaften polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit entstanden. Längst sind die in Schlesien liegenden UNESCO-Weltkulturerbestätten, der infolge der Grenzziehung 1945 durch die Neiße geteilte Muskauer Park des Fürsten Pückler, die Jahrhunderthalle in Breslau/Wrocław und die beiden einmaligen Friedenskirche von Schweidnitz/Świdnica und Jauer/Jawor in das Blickfeld der Öffentlichkeit getreten.

    Aber auch zahlreiche kulturhistorisch interessante Städte haben inzwischen viel an Attraktivität gewonnen, wie beispielsweise die Grenzstadt Görlitz/Zgorzelec, die seit den umfangreichen denkmalpflegerischen Maßnahmen nach 1989 zu den schönsten Städten Deutschlands zählt oder das mittelschlesische Liegnitz/Legnica mit Ritterakademie, Piastengruft und der nahe gelegenen Dientzenhoferkirche in Wahlstatt/Legnickie Pole. Eine der faszinierendsten Städte des alten Schlesiens und des neuen „Słask“, wie es in Polen mit zunehmendem Stolz genannt wird, ist gewiss auch die pulsierende Odermetropole Breslau/Wrocław mit zahlreichen Kirchen, dem „Ring“ mit einem der schönsten gotischen Rathäuser des Ostens und der ganz und gar sakral durchwirkten Dominsel. Nur wenige Kilometer östlich der niederschlesischen Hauptstadt befindet sich bereits das als oberschlesische Hauptstadt geltende Oppeln/Opole mit dem durch die Oder geprägten reizvollem Stadtpanorama. Weiter nach Osten, immer auf dem inzwischen fast gänzlich geschlossenen Band der Autobahn A4 zwischen Köln und Krakau, folgt das einst so reiche oberschlesischen Industrierevier, Zankapfel zwischen Polen und Deutschen nach 1918, gestern noch Problemregion mit weitgehendem Zusammenbruch der Montanindustrie und nun infolge des Strukturwandels nur langsam wieder aufstrebende Wirtschaftsregion.

    Faszinierend ist auch die Vielzahl an erhaltenen Klosteranlagen der Zisterzienser, die wegbereitend waren für die deutsche Besiedlung des Landes im 13. und 14. Jahrhundert. Neben dem „Schlesischen Escorial“ Leubus/Lubiaż gelten die Abteien von Heinrichau/Henryków, Grüssau/Krzeszów und Trebnitz/Trzebnica als Höhepunkte habsburgisch-barocken Kunstschaffens, ergänzt durch Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki, in dem neben der reich ausgestatteten Klosterkirche zudem die Schlossanlage der Hohenzollern als letztes Werk Karl Friedrich Schinkels steht. Neben diesem gewaltigen Bau blieb trotz starker Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs eine ungewöhnlich hohe Zahl an Schlössern und Herrenhäusern in dem einst als „Land der Schlösser“ bekannten Schlesien erhalten, die noch heute insbesondere die Städte, aber gerade auch ländliche Gemeinden prägen. Hierzu zählen als Perlen höfischer Baukunst die renaissancezeitliche Piastenresidenz in Brieg/Brzeg, als größte Schlossanlage Schlesiens die Residenz der Grafen Hochberg in Fürstenstein/Ksiaż, die bei Neiße/Nysa gelegene Burganlage von Ottmachau/Otmuchów oder, als inzwischen bekannteste Schlösserlandschaft innerhalb Schlesiens das allein durch drei königlich-preußische Sommersitze geprägte Hirschberger Tal, das „Schlesische Elysium“.

    Seit der politischen Wende in Ostmitteleuropa erfreut sich diese überaus reiche Kulturlandschaft zunehmender Beliebtheit bei deutschen und polnischen Kulturreisenden. Das vorliegende Buch mit faszinierenden Bildern des Fotografen Marek Maruszak und der spannende Text des Kunsthistorikers von Arne Franke lädt mit diesem Buch zu einer kleinen kulturgeschichtlichen Reise durch das Land zwischen Oder und Sudeten ein.


    Arne Franke und Marek Maruszak: Schlesien und das Riesengebirge
    Ellert & Richter, Hamburg (2. Auflage/2006)
    80 Seiten
    44 Abbildungen
    Format 22,5 x 28 cm
    Hardcover
    ISBN: 978-3-8319-0253-8
    Preis: 9,95 €

    – im Buchhandel vergriffen –

  • Hermannstadt – Sibiu

    Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt am Zibin


    Hermannstadt/Sibiu, als eine der schönsten Städte Siebenbürgens 2007 zusammen mit Luxemburg als Kulturhauptstadt Europas gefeiert, zieht zunehmend kulturgeschichtlich Interessierte an. Um 1150 gegründet, bestimmen Kultur und Architektur der „Siebenbürger Sachsen“ das Stadtbild bis heute. An zahlreichen historischen Baudenkmälern, die sich um malerische Plätze und mittelalterlich anmutende Straßenzüge gruppieren, lässt sich die vielfältige Geschichte hervorragend ablesen. In mehreren Stadtrundgängen werden die wichtigsten Sakral- und Profanbauten, darunter die evangelische Stadtpfarrkirche, das im Kern noch gotische „Alte Rathaus“, das Palais des Gouverneurs Samuel von Brukenthal und die barocke katholische Pfarrkirche illustriert. Schließlich brachte die sich seit dem 19. Jahrhundert zunehmend hier ansiedelnde rumänische Bevölkerung neue Stileinflüsse, die insbesondere an der großartigen orthodoxen Kathedrale und vielfältigen Verwaltungsbauten abzulesen sind.

    Dieser Band aus der Reihe „Große Kunstführer“ erscheint gleichzeitig als erster Band der neuen Reihe „Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa“, die in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Verlag Schnell & Steiner herausgegeben wird.


    Mit einer historischen Einführung von Dr. Harald Roth


    Arne Franke: Hermannstadt – Sibiu
    Schnell & Steiner, Regensburg (2. Auflage/2012)
    48 Seiten
    58 Farbabbildungen, 3 s/w Illustrationen, 1 Grundriss sowie ein Stadtplan
    Format 17 x 24 cm
    fadengeheftet/Hardcover
    ISBN-13: 978-3-7954-2574-6
    Preis: 9,95 €

     

  • Kronstadt – Braşov

    Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt unter der Zinne

    Kronstadt/Braşov, am Rande des südöstlichen Karpatenbogens im Burzenland gelegen, gilt heute mit seinen sich weit über die alten Stadtgrenzen in die Ebene ergießenden Gewerbegebieten als eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Rumäniens. Zwischen 1211 und 1225 wurde die Stadt durch den Deutschen Orden gegründet und durch Siebenbürger Sachsen besiedelt. Umgeben von hohen Bergen, deren südöstlicher Kamm, die Zinne, einen hervorragenden Blick auf die Metropole bietet, entwickelte sich im Talkessel die mittelalterliche Stadt „Corona“ zu einer der bedeutendsten Fernhandelsmetropolen. Umgeben von mächtigen Wehrmauern, war sie ein uneinnehmbares Bollwerk gegen die osmanischen Eroberungszüge.

    Heute wird das architektonische Bild des Stadtkerns zumeist von Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts bestimmt, die nach dem großen Brand von 1689 entstanden. Städtebaulicher Höhepunkt ist neben dem ausgedehnten Marktplatz mit dem barock umgebauten Rathaus die „Schwarze Kirche“, deren von Brandspuren gezeichnetes Äußeres ihr den Namen gaben. Das imposante gotische Gotteshaus, das als östlichster Kathedralbau mitteleuropäischer Prägung in die Kunstgeschichte eingegangen ist, besitzt neben vielen wertvollen Kunstschätzen heute eine der bedeutendsten Sammlungen anatolischer Teppiche Europas. Sie war zudem Ausgangsort für die Reformation in Siebenbürgen ab 1543.

    Auffallend ist auch die Zahl an Gotteshäusern anderer Religionsgemeinschaften. So stehen die barocke katholische Kirche, die orthodoxe Nikolauskirche in der rumänisch besiedelten Oberen Vorstadt (rum.: Schei) sowie die jüngst restaurierte Synagoge als architektonische Zeichen für die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften und Ethnien in der Stadt und gleichsam für die vielschichtige Geschichte Siebenbürgens.

    Dieser Band aus der Reihe „Große Kunstführer“ erscheint gleichzeitig als zweiter Band der Reihe „Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa“, die in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Verlag Schnell & Steiner herausgegeben wird.


    Mit einer historischen Einführung von Dr. Harald Roth


    Arne Franke: Kronstadt – Braşov
    Schnell & Steiner, Regensburg (2. Auflage/2013)
    48 Seiten
    45 Illustrationen, 2 Pläne
    Format 17 x 24 cm
    fadengeheftet; Hardcover
    ISBN-13: 978-3-7954-2687-3
    Preis: 9,95 €

  • Schlösser und Herrenhäuser in der Grafschaft Glatz

    Ein Architektur- und Parkreiseführer

    Die Grafschaft Glatz, eine Grenzregion zwischen Schlesien und dem historischen Böhmen, besticht nicht allein durch ihre landschaftliche Schönheit, sondern besitzt rund 80 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser, die ein architektonisches Spiegelbild der wechselhaften Landesgeschichte unter polnisch-piastischer, böhmischer, habsburgischer, dann preußischer und bis 1945 deutscher Hoheit sind. In der als kulturhistorischer Reiseführer konzipierten Bestandsaufnahme werden sämtliche Adelssitze ausführlich beschrieben, ergänzt durch Anreiseempfehlungen, ein Glossar, Kurzbiographien der wichtigsten Personen und ein ausführliches deutsch-polnisches Register.

    Im Mittelalter Zankapfel zwischen dem böhmisch přemyslidischen Reich im Süden und den Herrschaftsansprüchen der polnischen Piasten im Norden kam die Grafschaft Glatz 1137 endgültig zum Königreich Böhmen. Mit dem Übergang der Krone an das Haus Habsburg 1526 geriet auch das Mitte des 15. Jahrhunderts zur Grafschaft erhobene Land zunehmend unter den künstlerischen Einfluss des Wiener Hofes, den die Eroberung Schlesiens und der Grafschaft Glatz durch Friedrich den Großen abrupt beendete. Eine jähe Zäsur setzte der Zweite Weltkrieg, der selbst keine Spuren in der Grafschaft hinterlassen hatte, mit der darauf folgenden Vertreibung der angestammten Bevölkerung und der Ansiedlung polnischer Einwohner, die zumeist selbst als Vertriebene vornehmlich aus den an die Sowjetunion gefallenen polnischen Ostgebieten stammten. Nur vereinzelt wurde das ihnen zugefallene Kulturerbe gepflegt, so dass diese reiche Kunstlandschaft in den Dämmerschlaf verfiel. Erst mit der politischen Wende in Ostmitteleuropa nahmen auch weite Kreise der Bevölkerung die böhmisch-deutsche Geschichte dieses Landes an, was sich unter anderem in der nun zunehmend gebräuchlichen polnischen Landesbezeichnung „Hrabstwo kłodzkie” – Grafschaft Glatz – widerspiegelt.

    Aufgrund ihrer zahlreichen Heilbäder war diese Region bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs überregional als „Gesundbrunnen Deutschlands“ bekannt. Doch nicht nur die zahlreichen, heute wieder auflebenden Heilbäder und die malerische Landschaft der umgebenden Gebirge locken als Reiseziele, sondern auch die hohe Konzentration an wertvollen und erhaltenswerten Baudenkmälern. Während in den älteren Reiseführern, bei denen die Grafschaft Glatz zumeist nur als Teil Schlesiens Widerhall findet, vorwiegend die „sakrale Landschaft“ mit zahlreichen Kirchen und Klöstern, aber auch Kapellen, Wegekreuzen und Bildstöcken charakterisiert wird, erschließt nun das in Arbeit begriffene Buch eine faszinierende Schlösserlandschaft, der sich auch schon die derzeit durch Deutschland und Polen wandernde Ausstellung „Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“ widmet.

    Mit insgesamt achtzig Burgen, Schlössern und Parkanlagen bietet das Glatzer Land eine reichhaltige Fülle herrschaftlicher Bauten, die häufig in Größe und künstlerischer Qualität ihren architektonischen Vorbildern im böhmischen Kernland um nichts nachstehen. Dazu zählt insbesondere die Schlossanlage von Grafenort/Gorzanów, die zu den bedeutendsten frühbarocken Residenzen des Sudetenraumes zählt. Leider befindet sich die Anlage in einem inzwischen höchst bedenklichen Zustand – einen Besuch ist sie aber in jedem Falle wert. Auch die Schlösser von Eisersdorf/Żelazno, bestens erhalten und heute als Ferienheim der oberschlesischen Montanindustrie genutzt, Eckersdorf/Bożków, das heute wieder einen neuen Eigentümer sucht oder Kunzendorf/Trzebieszowice, das seit Anfang 2008 als luxuriöses Hotel seinen einstigen Glanz zurückerhalten hat, sind allein schon eine Reise wert. Aber selbst die kleinen, zunächst unscheinbaren Herrenhäuser waren reich mit Sgraffitodekorationen, Wandmalereien und kunstvollen Steinmetzarbeiten ausgestattet, von denen beispielsweise das Schloss von Niederschwedeldorf/Szalejów Dolny oder das kaum bekannte Renaissanceherrenhaus von Reyersdorf/Radochów noch einen guten Eindruck vermittelt.

    Erste Hoffnungen sind nun auch geweckt, dass sich die Region touristisch weiterentwickeln wird, nachdem das westlich benachbarte Hirschberger Tal/Kotlina Jeleniogórska gerade wegen seiner hohen Dichte an Schlössern und Parkanlagen zu einem Hauptreiseziel innerhalb Schlesiens geworden ist. Das vorliegende Buch ist vordergründig als handlicher und praktikabler Reiseführer konzipiert, wobei zu jedem der Bauten neben einer Kurzbeschreibung, einer Bau- und Eigentümergeschichte und zahlreichen historischen und aktuellen Abbildungen auch eine Anfahrtsbeschreibung sowie Kommentare zur Zugänglichkeit dem Reisenden die Entdeckungsfahrten erleichtern. Gleichzeitig versteht sich das Buch auch als Bestandsdokumentation, die nicht nur die heute noch erkennbaren künstlerischen Spuren, wie Sgraffitodekorationen, Wandmalereien und Stuckdecken erfasst, sondern auch den derzeitigen Stand der deutschen und polnischen Schlösserforschung ebenso wie das denkmalpflegerische Bemühen um den Erhalt dieses „gemeinsamen Kulturerbes von Deutschen und Polen“ reflektiert.

    Das landschaftliche Potential und eine noch höhere Konzentration an wertvollen Baudenkmälern, dem inzwischen so beliebten „schlesischen Elysium“, dem Hirschberger Tal Konkurrenz zu machen, hat die Grafschaft Glatz auf jeden Fall.


    Arne Franke und Katrin Schulze: Schlösser und Herrenhäuser in der Grafschaft Glatz
    Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg (1. Auflage/2009)
    328 Seiten
    mehr als 400 Abbildungen, 1 Karte, zahlreiche Grundrisse
    Format 14,5 x 22 cm
    gebunden; Hardcover
    ISBN: 978-3-87057-297-6
    Preis: leider vergriffen – nur noch antiquarisch erhältlich

  • Städte im südlichen Siebenbürgen

    Zehn kunsthistorische Spaziergänge

    Der kulturhistorische Reiseführer bietet auf 360 reich illustrierten Seiten in zehn kunsthistorischen Spaziergängen ausführliche Informationen zu den Städten des südlichen Siebenbürgens, darunter der Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2007 Hermannstadt/Sibiu, dem pulsierenden, im südöstlichen Karpatenbogen liegenden Kronstadt/Braşov, Mediasch/Mediaș mit einer bemerkenswerten Stadtkirchenburg sowie dem unter UNESCO-Schutz stehenden Schäßburg/Sighişoara.

    Wie den Kirchenburgen wuchs den von den „Siebenbürger Sachsen“ gegründeten Städten mit ihren architektonischen Ensembles im Laufe der Jahrhunderte europäische Bedeutung zu. Gerade Hermannstadt/Sibiu, das mit Luxemburg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 gekürt und dessen Altstadt hervorragend restauriert wurde, weist einen schier unerschöpflichen Bestand an Baudenkmälern auf.

    Kronstadt/Braşov bietet neben einem bemerkenswerten Stadtbild und großen Teilen einer gut erhaltenen Stadtmauer mit seiner berühmten „Schwarzen Kirche“ eines der bedeutendsten Gotteshäuser Südosteuropas.

    Während das mittelalterliche Stadtbild von Schäßburg/Sighişoara in den Rang des Weltkulturerbes erhoben wurde, hat sich im westlich davon liegenden Mediasch/Mediaş die einzige Stadtkirchenburg des Landes erhaltenen.

    Berühmt sind auch Mühlbach/Sebeş mit seiner durch Parlerschüler errichteten Pfarrkirche ebenso wie die Kathedrale von Karlsburg/Alba Iulia, der alten „Hauptstadt“ Siebenbürgens.

    Unter den kleineren Städten nimmt Fogarasch/Făgăraş, das zeitweise Sitz der walachischen Fürsten war, einen besonderen historischen Rang ein.

    Schließlich ergänzen noch kurze Spaziergänge durch Broos/Oraştie, dessen Burg sowohl eine sächsisch-lutherische, als auch eine ungarisch-unierte Kirche umgibt, Elisabethstadt/Dumbraveni, das im 18. Jahrhundert durch Armenier besiedelt wurde, und Großenyed/Aiud, das mit seiner beeindruckenden Kirchenburg am Mieresch/Maroş liegt, das vielfältige Bild siebenbürgischer Städte.

    Die mit aktuellen und historischen Abbildungen reich illustrierten Städtebiographien werden durch Stadtpläne, eine Ortsnamenskonkordanz (deutsch-rumänisch-ungarisch), Kurzbiographien der wichtigsten genannten Personen, einem Glossar sowie detaillierten Personen- und Ortsregistern ergänzt.

    Beigelegt ist eine zweisprachige Orientierungskarte.

    Mit einer historischen Einführung von Dr. Harald Roth


    Arne Franke: Städte im südlichen Siebenbürgen – Zehn kunsthistorische Spaziergänge
    Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam (1. Auflage/2010)
    360 Seiten
    zahlreiche farbige und schwarzweiße Ansichten, Grundrisse
    Format 15 x 19 cm
    Gebundene Ausgabe
    ISBN-13: 978-3-936168-42-6
    reduzierter Preis ab 10.2013: 14,80 €

  • Tagungsband Denkmalgerechte Revitalisierung

    Denkmalgerechte Revitalisierung funktionslos gewordener Schlossbauten – Schloss Sztynort/Steinort in Polen


    (zweisprachige Ausgabe deutsch/polnisch)


    Der Beitragsband der vom 17.-18. November 2011 in Görlitz veranstalteten Tagung widmet sich dem Wiederaufbauprojekt des Schlosses Steinort in Masuren (Polen), dessen letzter deutscher Eigentümer vor 1945, Heinrich Graf von Lehndorf, als einer der führenden Beteiligten des Hitlerattentats vom 20. Juli 1944 hingerichtet worden war. Das durch jahrelange Vernachlässigung fast zur Ruine verkomme Schloss wird seit 2009 durch die Deutsch-polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz, Görlitz baulich gesichert.

    Zur Tagung konnte die DPS in Görlitz zusammen mit den Mitorganisatoren PNF, Fundacja Dobro Kultury aus Słubice und dem Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V. eine vom Auswärtigen Amt maßgeblich geförderte sowie mit einer Zuwendung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Unterstützung der Stadt Görlitz bedachte internationale Denkmalkonferenz mit dem Titel „Erhaltung des europäischen Kulturerbes – Denkmalgerechte Revitalisierung funktionslos gewordener Schlossbauten am Beispiel des Projekts Schloss Sztynort/Steinort in Polen“ durchführen. Die Wahl auf Görlitz als Tagungsort im Dreiländereck Polen, Tschechien, Deutschland hatte mit der Hauptzielgruppe der Teilnehmer und damit zu tun, dass hier den regionalen Entscheidern (Vize-Marschallin, Staroste, Bürgermeister Angerburg, Vertreter der Woiwodschaft), die das Schicksal von Schloss Steinort mitbestimmen können, zwei von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderte Einrichtungen vorgeführt werden konnten, die PNF und DPS in vergleichbarer Form in ihrem Nutzungskonzept für Steinort angedacht haben, und zwar das Görlitzer Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege e.V. und die Jugendbauhütte Görlitz. Dankenswert haben der polnische Kulturminister Bogdan Zdrojewski und die Beauftragte für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper MdB, die Schirmherrschaft über die Denkmalfachtagung übernommen. Staatsministerin Pieper ist es dann auch gewesen, die aufgrund ihres von den verstorbenen DPS-Vorstandsvorsitzenden Prof. Andrzej Tomaszewski und Prof. Gottfried Kiesow für Schloss Steinort entfachten Interesses den Weg zur Entwicklung und Antragstellung für die internationale Denkmalkonferenz bereitet hat, an der an beiden Tagen jeweils 120 Personen teilgenommen haben, davon wie erhofft, jeweils die Hälfte aus Polen.
    (Quelle: website der DPS)

    Im Beitragsband sind, neben den Grußworten der Veranstalter und der Zusammenfassung der Podiumsdiskussion durch den Geschäftsführer der DPS, Dr. Peter Schabe, elf fachliche Beiträge zu lesen, darunter:

    Achim Krekeler, Marcin Górski, Peter Krämer
    Schloss Steinort – Rettungskonzept aus der Sicht des Architekten

    Christofer Hermann
    Museale Nutzung von Schloss Steinort

    Andreas Vogel
    Schloss Steinort – Projekt Internationales Fortbildungszentrum „Denkmalpflege im Handwerk“

    Vlastislav Ouroda, Jarmila Hansova
    Über den Umgang mit den leerstehenden Schlössern und Herrenhäusern in der Tschechischen Republik am Beispiel Südböhmens

    Krzystof Korzen
    Erfolge und Probleme bei der Wiederherstellung und Nutzung der Schlösser und Parkanlagen im Hirschberger Tal

    Elisabeth von Küster
    20 Jahre Schloss Lomnitz. Wiederaufbau – heutige Nutzung – Zukunftspläne

    Arne Franke
    Innovative Revitalisierungskonzepte für leerstehende Schlösser in Großbritannien und Siebenbürgen – zukünftige Konzepte auch für Schlesien?


    Denkmalgerechte Revitalisierung funktionslos gewordener Schlossbauten am Beispiel des Projekts Schloss Sztynort/Steinort in Polen
    Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (Hrsg.)(1. Auflage/2012)
    131 Seiten
    Format 23,5 x 16,5 cm
    Paperback
    ISBN: 978-3-00-037630-6